Anwohner besorgt: Kilometerweit laute Tiergeräusche in Großstadt

Eine Sichtung im Wald.
Symbolbild © ka-insider

Während sich einige Leute auf Facebook begeistert äußern, sind Anwohner besorgt, da laute Tiergeräusche in einer Großstadt für Aufhorchen sorgen.

Einige Anwohner zeigten sich besorgt, da kilometerweit laute Geräusche in einer Großstadt zu hören sind. Das steckt hinter dem „Geschrei“.

Tiergeschrei sorgt für Besorgnis

Zahlreiche Anwohner zeigten sich besorgt, denn laute Tiergeräusche waren in der Großstadt zu hören. Immer wieder sind die Tierlaute deutlich zu vernehmen. Dabei soll es keinen Grund zur Besorgnis geben, heißt es. Tatsächlich handelt es sich um ein Tierbaby, welches entsprechende Laute von sich gibt.

Der Zoo in Dortmund vermeldete vor ein paar Wochen Nachwuchs. Und dieser sei „mehrere Kilometer weit zu hören“, heißt es vonseiten des Zoos. Die Gattung der Rotfußseriema hat ein Baby bekommen, welches sich lautstark bemerkbar macht. Die Vogelart ist üblicherweise nicht in Deutschland heimisch.

Ein Küken macht Lärm

Nur eines der beiden bebrüteten Eier brachte schließlich den exotischen Nachwuchs. So erklärt der Zoo auf Facebook: „Das natürliche Verbreitungsgebiet des Rotfußseriemas erstreckt sich in Südamerika vom östlichen und zentralen Brasilien über Bolivien, Paraguay und Uruguay bis ins zentrale Argentinien.“

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Das Küken erblickte am 2. Mai 2023 das Licht der Welt, wie der Dortmunder Zoo mitteilte. Ein zweites Ei blieb dabei offenbar unbefruchtet. Das lebendige Küken soll sich jedoch gut entwickeln und sehr fidel sein.

„Gekreische“ deutlich zu hören

„Der Ruf dieser südamerikanischen Vögel erinnert an ein etwas merkwürdig klingendes lautes Gekreische“, so teilte es der Zoo mit. Dieser Ton soll dabei „mehrere Kilometer weit zu hören“ sein. Auch wenn die Anwohner der Großstadt die Tiergeräusche deutlich vernehmen können, sind zahlreiche Zoobesucher überaus begeistert vom Nachwuchs.

„Wie niedlich. Das kleine Küken sieht ja schon recht keck und pfiffig aus“, lautet ein Kommentar zum Facebook-Post des Zoos. Ein anderer kommentiert: „Der Blick des Kükens ist auf jeden Fall dem von Mama/Papa sehr ähnlich. Die Flauschfrisur ist aber das Niedlichste! Schön, dass das Küken so gut gedeiht“. Laut dem Zoo Dortmund darf der Nachwuchs bald schon draußen im Besuchergehege bestaunt werden.