ARD muss weiter sparen: Zahlreiche Kult-Sendungen eingestellt

Das Gebäude des ARD Hauptstadtstudios.
Symbolbild © istockphoto/Cineberg

Die ARD muss offenbar weiter sparen. Wie nun bekannt wurde, werden zahlreiche Kult-Sendungen eingestellt. Warum der Sender einen solchen Sparkurs fahren muss.

Die ARD muss weiter sparen und setzt daher den Rotstift an. Jetzt geht es zahlreichen Kult-Sendungen an den Kragen und diese werden eingestellt. Worauf sich die Zuschauer einstellen müssen und welche Sendungen bald verschwinden.

ARD setzt Maßnahmen um

Die ARD hat vor einigen Monaten bereits angekündigt, dass bestimmte Sparmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Kai Gniffke, SWR-Intendant und ARD-Vorsitzender, erklärte dabei in der vergangenen Sitzung des Rundfunkrates, wie das Sparpaket aussehen könnte. Im Zuge dessen geht es jetzt zahlreichen SWR-Sendungen an den Kragen.

Der SWR ist ein Sender der ARD und soll künftig zwölf Millionen Euro einsparen. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass der SWR weniger Werbeerlöse und dabei aber höhere Personalkosten habe. Dies läge mit an der Inflation, hieß es in Medienberichten. Daraus resultieren deutlich geringere Finanzmittel.

Kult-Sendungen werden abgesetzt

Die Einsparmaßnahmen betreffen maßgeblich das Programm des Senders. Langjährig beliebte SWR-Sendungen werden daher eingestellt. Schon vor Monaten wurde die Kult-Sendung „Ich trage einen großen Namen“ aus dem Programm genommen. Jetzt gab der Sender bekannt, dass die Comedy-Sendungen „Freunde in der Mäulesmühle“ und „Hannes und der Bürgermeister“ ebenfalls vor dem Aus stehen.

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Zudem wird es auch noch weitere Sendungen treffen. „Spätschicht – Die Comedy Bühne“ soll ebenfalls dem Rotstift zum Opfer fallen. Das gleiche Schicksal trifft die Sendung „SWR3 Comedy Festival“, welche laut Berichten ab 2025 nicht mehr im Programm sein wird. Allein im Unterhaltungssektor des SWR will man etwa drei Millionen Euro Kosten einsparen.

Rundfunk ebenfalls von Einsparungen betroffen

Der Rundfunkbereich des SWR wird ebenfalls von den Einsparungen betroffen sein. SWR4 Baden-Württemberg sowie SWR4 Rheinland-Pfalz sollen zusammengelegt werden. Beim Sport hingegen will man auf weniger aufwendige Live-Übertragungen setzen.

2025 werde der Sender auch die Telefonzentrale schließen, so Medienberichte. Des Weiteren wird im Verwaltungsbereich einiges eingespart. Die in Baden-Baden ansässigen Hausdruckereien will der Sender demnach auch zusammenlegen, heißt es in Berichten.