„Auf dem Weg“: Hoher Zuschuss kommt für alle Balkonbesitzer

Ein Balkon mit vielen Pflanzen, bunten Lampen und einem Hängesessel. Der Balkon ist aufgeräumt und sauber, der Boden aus Holz oder Laminat, die Blumen sind frisch mit roten Blättern. Eine große Schiebetür aus Glas gibt Zutritt in die Wohnung.
Symbolbild © istockphoto/jacek_kadaj

Wer einen Balkon hat, darf sich prinzipiell glücklich schätzen. Doch jetzt sollen Balkonbesitzer auch noch einen hohen Zuschuss bekommen. Obwohl das ungerecht klingt, entspricht es der Realität.

Balkonbesitzer sollen nun tatsächlich mit einem neuen hohen Zuschuss gesegnet werden. Ganz unbegründet geht das aber nicht vonstatten, denn die Länder versprechen sich davon gewisse Vorteile.

Die neue Sonderprämie gibt es nur für Balkonbesitzer 

Zuschüsse gibt es in Deutschland für die verschiedensten Dinge in den unterschiedlichsten Ausmaßen. Jetzt dürfen sich viele sogar für ihren Urlaub Geld gutschreiben lassen. Doch auch Menschen mit Balkon dürfen sich nun freuen – und das nicht nur wegen ihres schönen Ausblicks, den sie abends genießen können. Balkonbesitzer können inzwischen in mehreren Bundesländern einen ziemlich hohen Zuschuss beantragen. Um das Extra-Geld einzuheimsen, müssen sie nebst ihrem Austritt nur noch eine andere kleine Bedingung erfüllen.

Das Stichwort lautet „Balkonkraftwerk“. Tatsächlich haben sich zahlreiche Bundesländer im vergangenen April dazu entschieden, Balkonbesitzer mit einem Zuschuss dazu zu motivieren, Solarkraft privat zu nutzen. Aber wie genau funktioniert das? Nicht ganz richtig ist das Wort „Balkonbesitzer.“ Denn Eigentümer sind bei der aktuellen Förderung leider nicht mit inbegriffen. Wer aber eine Wohnung mit Balkon mietet und sich dort ein Balkonkraftwerk installieren lassen möchte, dem greifen folgende Länder unter die Arme: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Bei den ersten beiden gibt es 500 Euro extra, in Sachsen immerhin 300 Euro. In diesen Bundesländern gilt also der Zuschuss für jeden Balkonbesitzer in einem Mietobjekt, der sich ein Balkonkraftwerk zulegen will.

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Menschen mit Balkon profitieren nicht nur finanziell

Abgesehen davon fördern aber auch unzählige deutsche Städte den Ausbau von Solarkraft auf Balkonen. Freiburg, Heidelberg, München und Regensburg sind nur einige Beispiele. Am besten informiert man sich noch einmal, wie es in der eigenen Stadt aussieht. Doch es winkt den Balkonbesitzern, die Energie aus der Sonne gewinnen wollen, nicht nur ein finanzieller Zuschuss. Auch der bürokratische Aufwand ist seit April 2024 drastisch gesunken. Vorher musste man sein Balkonkraftwerk nämlich noch beim eigenen Netzbetreiber registrieren lassen. Das ist jetzt glücklicherweise weggefallen. Außerdem ist indessen mehr Power erlaubt. Vor dem April wurde der Solarstrom auf der eigenen Veranda auf 600 Watt limitiert. Mittlerweile dürfen Balkonbesitzer neben dem örtlichen Zuschuss zudem ganze 800 Watt an Energie genießen. Im Großen und Ganzen mag es nur ein kleiner Schritt sein – aber er führt uns in die richtige Richtung.