Große Spielwarenkette verkündet ihr Aus – „Alle Filialen schließen“

Ein volles Regal mit Spielwaren in einem Geschäft.
Symbolbild © istockphoto/Nurhajar Izzah Azkiya

Diese große und bekannte Spielwarenkette steht jetzt aufgrund schwerwiegender finanzieller Probleme vor dem Aus. Das spanische Unternehmen leidet immer noch stark unter den Auswirkungen der Coronapandemie.

Eine traurige Nachricht für die Spielzeugwelt: Die einst international bekannte Spielzeugkette Imaginarium hat beschlossen, ihre Türen für immer zu schließen. Nachdem das Unternehmen zuletzt mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, ist dies nun der letzte drastische Schritt, der alle Filialen betrifft.

Vorreiter der Spielzeugbranche schließt wegen Geldproblemen

Die Nachricht kam überraschend für viele, denn Imaginarium war einst ein Vorreiter in der Branche. Mit Hunderten von Filialen weltweit galt die Spielwarenkette als ein Schwergewicht im Bereich Kinderspielzeug. Doch in den vergangenen Jahren musste das Unternehmen einen Standort nach dem anderen schließen, bis schließlich das endgültige Aus verkündet wurde.

Das bittere Ende einer Erfolgsgeschichte: Die spanische Spielwarenkette, die 1992 in Saragossa gegründet wurde, konnte sich nicht gegen die finanziellen Herausforderungen behaupten. Die Auswirkungen der Coronapandemie hatten das Unternehmen bereits zuvor schwer getroffen, doch nun ist der Kampf endgültig verloren. Besonders tragisch ist das Schicksal des deutschen Flaggschiff-Stores in Köln. Dort feierte Imaginarium 2010 seine Premiere auf dem deutschen Markt. Der Laden, der mit seinem unverwechselbaren Charme Eltern und Kinder anzog, konnte jedoch nicht das erhoffte Maß an Erfolg erzielen.

Lesen Sie auch
Neue Frist: Zahlungsstopp für Millionen Haushalte beim Bürgergeld

2022 hatte das Unternehmen sein erstes Insolvenzverfahren

Imaginarium versuchte auch durch sogenannte Shop-in-Shop-Konzepte in großen Kaufhäusern Präsenz zu zeigen. Jedoch vermochte auch diese Strategie nicht das Ende des Unternehmens zu verhindern. Der Niedergang von Imaginarium war schon seit einiger Zeit vorhersehbar. Bereits im Juli 2022 wurde in Spanien ein Insolvenzverfahren eröffnet. Die Pandemie traf das Unternehmen hart und die Verluste seit März 2020 führten letztlich zum Zusammenbruch. Die Schließung bedeutet einen empfindlichen Verlust für die Angestellten sowie für die Kunden. Die einst bunte Welt der Spielwaren von Imaginarium wird bald verschwinden und die Branche verliert damit einen ihrer führenden Spieler. Das Ende dieses Unternehmens markiert nicht nur den Verlust einer bekannten Marke, sondern auch einen bedeutsamen Einschnitt in der Spielwarenbranche im Ganzen.