Hammer: Neue Preiserhöhung für Millionen Urlauber an der Ostsee

Strandkörbe am Strand der Ostsee versprechen einen entspannten Aufenthalt für Urlauber
Symbolbild © istockphoto/Sebastian Bork

Mit den steigenden Temperaturen fangen wir an, von den großen Ferien zu träumen. An der Ostsee müssen Urlauber jetzt aber mit einer Preiserhöhung sondergleichen rechnen. Wer hier nicht aufpasst, zahlt drauf.

Die Ostsee ist einer der schönsten Urlaubsorte in Deutschland. Ob die Halbinsel Darß-Zingst mit ihren kilometerlangen Sandstränden und den urigen Fischerdörfern oder Rügen mit seinem beeindruckenden Nationalpark Jasmund, der sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört: Die Ostsee ist mehr als nur einen Besuch wert, denn hier gibt es immer etwas zu entdecken. Doch allen voran ist es natürlich ein Badeort für Groß und Klein. Allerdings wartet auf die Urlauber jetzt eine Preiserhöhung, die einem ziemlich schnell auf die Ostsee-Laune schlägt.

Vielseitiges Ferienparadies

Wenn man sich einmal den Leuchtturm wegdenkt, gibt es wohl kein Objekt, das so typisch für die Ostsee ist wie der Strandkorb. Die Geschichte des Möbelstücks, das von unseren Stränden nicht mehr wegzudenken ist, reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Weil es an der Nord- und Ostsee durchaus stürmisch zur Sache gehen kann, sind Strandkörbe bereits seit den 1920er Jahren fester Bestandteil der deutschen Badekultur. Doch das Ostsee-Kultobjekt erfährt für Urlauber nun noch einmal eine saftige Preiserhöhung.

Bereits letztes Jahr ist die Miete von Strandkörben deutlich gestiegen. Am Timmendorfer Strand zahlt man inzwischen bis zu 17 Euro pro Tag. In St. Peter-Ording kann man sich sogar für die ganze Saison einen Strandkorb mieten. Während es früher 450 Euro waren, kostet das jetzt 500 Euro. Und in Grömitz kann man für einen einzigen Strandkorb ganze 140 Euro pro Woche loswerden.

Lesen Sie auch
Genehmigt: Millionen Bürger haben bald mehr Geld auf dem Konto

Dreiste Preiserhöhung für Urlauber an der Ostsee

Einen normalen Strandkorb in der zweiten bis achten Reihe bekommt man hier auch schon für 13 Euro am Tag. Die erste Reihe gibt es aber erst für 15 Euro. Allerdings bietet man in Grömitz indessen auch sogenannte VIP-Strandkörbe an. In der zweiten bis sechsten Reihe kostet so ein VIP-Korb 18 Euro am Tag beziehungsweise 126 Euro in der Woche. Wer einen VIP-Strandkorb in der ersten Reihe in Grömitz will, der zahlt 20 Euro am Tag oder 140 Euro pro Woche.

Und was unterscheidet einen normalen Strandkorb von solch einem für eine „Very Important Person“? Ein VIP-Korb beinhaltet ein abschließbares Fach sowie eine Eiswanne, um seine Getränke zu kühlen. Außerdem ist er ein bisschen breiter. Wem es auf diesen Extra-Luxus ankommt, der muss eben auch das nötige Kleingeld dafür aufbringen. Unverzichtbar ist das alles aber gewiss nicht.