Inhaberin ist traurig: Kult-Geschäft schließt in Deutschland

Stadtansicht einer Großstadt.
Symbolbild © istockphoto/VitalyEdush

Die Inhaberin zeigt sich traurig und betroffen. Ein Kult-Geschäft schließt in Deutschland und wird mit Sicherheit für viele Kunden eine große Lücke hinterlassen. Allerdings ist die Inhaberin aus einem bestimmten Grund gezwungen, den Laden aufzugeben.

Ein Laden muss schließen und die Inhaberin ist darüber traurig. Das Kult-Geschäft galt viele Jahrzehnte als feste Instanz, muss jetzt allerdings zumachen. Warum die Inhaberin zur Aufgabe gezwungen ist und was nun mit dem Laden geschehen soll.

Dieses Kult-Geschäft schließt

In Essen befindet sich das Geschäft von Hildegard L. Die Dame führt ihren Laden mit Leidenschaft und begrüßt im Stadtteil Rüttenscheid gerne ihre Kunden. Laut Berichten soll die heutige Seniorin schon häufiger ans Aufhören gedacht haben. Allerdings fand sie bislang keinen Nachfolger, der ihren Laden übernehmen und weiterführen könnte.

Mit stolzen 91 Jahren betreibt die Frau nach wie vor als Selbstständige eine Schneiderei. Obwohl sie eigentlich schon länger in Rente gehen wollte, führte sie ihr Geschäft auch weiterhin mit Freude und viel Herzblut. Allerdings ist sie jetzt gezwungen, ihren Laden endgültig aufzugeben. Nach wie vor hält sie nach einem Nachfolger Ausschau.

Der Grund für ihre Aufgabe

Hildegard L. muss mit 91 Jahren ihr Kult-Geschäft aufgeben, da laut eigener Aussage ihr Körper nicht mehr mitmache. In diesem Alter sind die meisten Menschen bereits lange in Rente und auch Hildegard L. hat sich diese mehr als verdient. Jedoch hat sie davor noch einen großen Wunsch – und der ist, den passenden Nachfolger für ihr Geschäft zu finden.

Lesen Sie auch
Nach Generationen: Legendäre deutsche Wasserrutsche vorm Aus

Die Besitzerin des Kult-Geschäfts kam zur Schneiderei, weil ihr Onkel eine Schneiderin heiratete. „Ich habe ihr oft beim Nähen zugeschaut und fand das so schön“, erklärt sie. Daraufhin wurde bei ihr der Wunsch wach, auch Schneiderin zu werden. Vierzig Jahre lang übte sie diesen Beruf aus und findet nur lobende Worte für ihre Kunden während dieser Zeit: „Ich habe so eine tolle Kundschaft, kein einziges Mal gab es Ärger. Und die Lage ist super.“

Arthrose ist schuld

Aufgrund von Arthrose in den Knien muss Hildegard L. jetzt endgültig die Schneiderei an den Nagel hängen. Trotzdem will sie so lange weitermachen, bis der passende Nachfolger für ihren Laden gefunden ist. Wie lange das sein wird, steht nicht fest.

Allerdings wünscht sicherlich jeder der Dame, dass sie bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann und ihren Laden in guten Händen weiß. Das Kult-Geschäft in Essen-Rüttenscheid würde sonst sicher vielen sehr fehlen.