Lebensgefahr: Bestimmte Lebensmittel niemals in Alufolie wickeln

Meeresfrüchte mit Gemüse in Alufolie eingepackt.
Symbolbild © istockphoto/Thissatan

Bestimmte Lebensmittel sollten niemals in Alufolie verpackt werden, auch wenn Reste übrig bleiben. Die Alufolie kann mit dem Essen reagieren, wodurch laut Experten Gesundheitsrisiken auftreten können.

Es ist ein typischer Fall: Menschen öffnen einen Joghurtbecher, essen ein bisschen davon und der Rest bleibt übrig. Oder sie teilen eine Zitrone und verwenden nur eine Hälfte. Was sollen sie dann mit dem Rest machen? Viele greifen zu Frischhaltefolie oder Alufolie, um die Reste zu verpacken. Doch seid vorsichtig, denn bestimmte Lebensmittel sollten niemals in Alufolie eingepackt werden.

Aluminiumreste in übrig gebliebenen Lebensmitteln

Alufolie, eine weit verbreitete Methode zum Einpacken von Essensresten in vielen Haushalten, kann Gefahren bergen, wenn sie mit bestimmten Lebensmitteln in Berührung kommt. Experten warnen vor möglichen Gesundheitsrisiken und informieren darüber, welche Lebensmittel besser nicht in Alufolie eingewickelt werden sollten.

Dünne Schichten Alufolie mit einer Dicke zwischen 0,004 und 0,02 Millimeter werden oft verwendet, um Essen und Medikamente zu verpacken. Doch nicht alle Produkte sind dafür geeignet. Vor allem Lebensmittel, die sauer, basisch oder salzhaltig sind, können das Metall der Folie angreifen. Dadurch könnten sich Aluminiumionen lösen und in die Nahrung gelangen. Zu den riskanten Lebensmitteln gehören Marmelade, Kompott, saure Zitrusfrüchte, eingelegte Gurken, Sauerkraut, Anchovis und Produkte in Salzlake wie Fetakäse oder Soleier. Sogar das Einwickeln von Laugengebäck vor dem Backen wird nicht empfohlen.

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Alufolie kann negative Auswirkungen auf Schwangere haben

Warum stellt dies ein Problem dar? Zu viel Aluminium im Körper – dabei gilt die Grenze von 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht – kann zu Gesundheitsproblemen führen. Die Folgen können von einer Anämie bis zum Verlust wichtiger Mineralien reichen. Besonders besorgniserregend ist der potenzielle Effekt auf das Nervensystem und die Fortpflanzung, besonders bei Tieren. Die Folgen für Schwangere und Embryos werden intensiv untersucht, weil Aluminiumverbindungen als mögliche Risikofaktoren für die Gesundheit betrachtet werden. Doch nicht alles ist gefährlich: Lebensmittel, die nicht sauer, basisch oder salzhaltig sind, können sicher in Alufolie eingewickelt werden. Das betrifft Wurst, Käse oder Lachs.