Mega-Schadensersatz: Klima-Aktivisten blockieren Flughäfen

Flughafen mit Flugzeugen vor dem Start
Symbolbild © istockphoto/Tuayai

Es gibt wieder Stress an den deutschen Flughäfen wegen Klima-Aktivisten, die Landebahnen blockieren. Nun fordert Eurowings, Hauptgeschädigter der letzten Aktionen, einen gewaltigen Schadensersatz. Es stellt sich die Frage, wer das zahlen wird und wie sich die Aktivisten in Zukunft abschrecken lassen?

In den letzten Jahren, insbesondere im Jahr 2023, führte in Deutschland die Protest- und Klimabewegung der Letzten Generation zu viel Aufregung und Krawall. Die in Medien für Schlagzeilen sorgenden Aktionen der Klima-Aktivisten, bei denen sie Flughäfen blockierten und lahmlegten, haben nun für die Beteiligten und die Organisation selbst bittere Konsequenzen.

Erste Flugliniengesellschaft fordert Schadensersatz

Die Fluggesellschaft Eurowings verlangt – vertretend für verschiedene Tochterunternehmen der Lufthansa – von Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“ Schadenersatz in Höhe von insgesamt 740.000 Euro. Grund dafür sind natürlich die Blockadeaktionen der Protestler an verschiedenen deutschen Flughäfen. Nach Berichten der Zeitung „Bild am Sonntag“ haben einige der Beschuldigten bereits Zahlungsaufforderungen erhalten.

Die Forderung zeigt einen wachsenden Trend in der Luftfahrtbranche, in der Unternehmen vermehrt rechtliche Schritte gegen Klima-Aktivisten unternehmen. Doch sind die Aktivisten auch bereit zu zahlen? Wahrscheinlicher ist eher, dass die Sache vor Gericht geht. Doch in Zukunft könnten noch mehr Flughäfen und Airlines diesen Schritt gehen und die Aktivisten zur Kasse bitten.

Wie reagiert die Politik?

Verkehrsminister Volker Wissing beabsichtigt, das Luftsicherheitsgesetz aufgrund der jüngsten Vorfälle von Flughafenblockaden zu verschärfen. In Absprache mit Justizminister Marco Buschmann, ebenfalls von der FDP, betont Wissing, dass Blockaden von Flughäfen, die darauf abzielen, den regulären Betrieb zu stören, die Grenzen legitimen Protests deutlich überschreiten. Er hebt hervor, dass solche Aktionen keine Bagatelldelikte darstellen.

Des Weiteren drängt er auf eine rasche Strafverschärfung, um angemessen auf derartige Vorfälle reagieren zu können. Solche Stimmen kommen aus dem Verkehrssektor und der Politik häufiger. Doch auch in der Mitte der Gesellschaft zeichnet sich ein eher negatives Bild der Klima-Aktivisten ab. Da diese aber so schnell von ihren Aktionen nicht ablassen werden, werden wir in Zukunft wohl noch häufiger solche Meldungen hören. Strengere Vorschriften an Flughäfen könnten bald die Folge sein. Und davon sind dann auch alle Reisenden und Touristen betroffen.