Offiziell: Polizei betitelt Letzte Generation als kriminelle Vereinigung

Klima-Aktivisten werden von Straße gezogen
Screenshot twitter/eric peter

Die Letzte Generation ist eine kriminelle Vereinigung. Was viele lange schon so sehen, macht die Polizei endlich offiziell – und spricht damit aus, was viele Bürger denken.

Sie sagen, dass sie für das Gute kämpfen, doch tun sie das zerstörerisch. Die Rede ist von der selbst ernannten „Letzten Generation.“ Seit Wochen und Monaten berichten die Medien von ihren Straßenblockaden. Salopp werden sie in der Presse auch gerne „Klima-Kleber“ genannt. Doch nun spricht die Polizei aus, was viele Menschen denken: Die Letzte Generation sei eine kriminelle Vereinigung.

Klima-Kleber kriminell

Die Ziele, die sie für ihre Aktionen angeben, mögen nobel sein. Nichts weniger als die Rettung des Planeten haben die Aktivisten im Sinn. Doch die Mittel, zu denen sie greifen, schaden mehr, als dass sie etwas erreichen. Jeder wird von der Frau gehört haben, die sterben musste, weil der Krankenwagen nicht rechtzeitig durch die von der Letzten Generation blockierten Straße kam. Vorgestern machten sie eine ganze Autobahn dicht.

Polizei macht es offiziell

Sie bewerfen Kunstwerke mit Tomatensauce, und ein jeder fragt sich, was das mit Klimaaktivismus zu tun hat. Nun bezeichnet sie die Polizei-Gewerkschaft GdP in Berlin ganz offiziell als kriminelle Vereinigung. Wer das bezweifelt, mag die großen Ziele der Letzten Generation erwähnen. Sie täten es für die Erde und nicht für sich selbst. Aber ihre Aktionen schädigen zum Teil andere Menschen. Sie lassen nicht mit sich reden und behaupten von vornherein, sie stünden im Recht.

Nach einem Gespräch der GdP am vergangenen Montag mit einzelnen Mitgliedern der Letzten Generation, machte die Polizei-Gewerkschaft laut: Ja, die Forderungen für mehr Klimaschutz bestehen zwar, aber: In allererster Hinsicht ginge es der Organisation darum, die Demokratie zu untermauern.

Ziele werden vorgegeben

Die parteilose Justizsenatorin Dr. Felor Badenberg meinte letzten Samstag zur dpa, dass die Aktivisten mit ihren Aktionen das Leben, die Menschen und ihren Alltag in Berlin beeinträchtigen und sogar gefährden würden. Von Terroristen zu sprechen, ginge zu weit. Aber die „Klima-Kleber“ wollten angeblich in erster Linie das gemeinsame Leben im Staat stören.