Millionen jubeln: „Keine Kürzung bei Auszahlung mehr möglich“

Ein Kontoauszug mit Münzgeld und einer Auszahlung.
Symbolbild © istockphoto/jojoo64

Millionen von Menschen sind jetzt am Jubeln. Und das aus gutem Grund, denn bei dieser Auszahlung sind keine Kürzungen mehr möglich. Hier erfährt man mehr.

Ganz besonders zur Weihnachtszeit, aber auch angesichts der stetig steigenden Preise in den Supermärkten und Dicountern können viele Menschen eines nicht gebrauchen: noch mehr Kürzungen bei Auszahlungen. Jetzt atmen viele erleichtert auf, denn solche Kürzungen sind jetzt auch nicht mehr möglich.

Forderung nach Ende der Erhöhung

Die Rede ist in diesem Fall vom Bürgergeld. Dieses hatte der Finanzminister Christian Lindner von der FDP hinterfragt und auch einige andere Politiker aus der Union forderten ein Ende der geplanten Erhöhungen für die Auszahlung. Nun steht jedoch fest: Eine Kürzung ist immerhin für den kommenden Januar des Jahres 2024 nicht machbar.

So erklärte die Bundesagentur für Arbeit in den Medien, dass die Auszahlungen bereits angelaufen seien. Ein Prozess, der sich nicht mehr aufhalten lasse. Im Klartext bedeutet das: Zwölf Prozent mehr Geld für alle Empfänger des Bürgergeldes. Zumindest noch im Januar 2024. Damit bekommen Alleinstehende anstatt 502 Euro dann 563 Euro. Insgesamt steigt der Satz für eine Person über 18 Jahre auf insgesamt 506 Euro (anstatt 451 Euro) an. Das ist für viele Menschen berechtigterweise ein Grund zu jubeln. Immerhin ist ihre Auszahlung jetzt höher als früher.

Sozialleistungen bleiben erhalten

Der derzeitige Arbeitsminister der SPD, Hubertus Heil, hatte bereits vor einigen Tagen ganz klar abgesagt, das Bürgergeld nochmals zu prüfen. Auch der Bundeskanzler selbst versprach medial, dass trotz der Haushaltskrise kein Bürgergeld-Bezieher, Rentner oder Bezieher anderer Sozialleistungen darüber in Sorge sein müsse, dass man ihm die Auszahlung kürze.

Das bedeutet aber auch, dass die Fronten zwischen den beiden Koalitionen verhärtet sind und auch bleiben. Denn während die eine Seite nach wie vor fordert, die Auszahlungen für das Bürgergeld zu kürzen, möchten die anderen die Erhöhung durchsetzen. Jede Menge Zeit für den Streit gibt es hier allerdings nicht mehr. Spätestens am 22. Dezember dieses Jahres soll der Haushalt beschlossene Sache sein.