Mit 3000 Arbeitern: Nächste Insolvenz – drei Standorte geschlossen

Geschäft ist pleite mit Schild an der Tür
Symbolbild © istockphoto/franconiaphoto

Die Insolvenz eines bestimmten Unternehmens sorgte Anfang des Jahres für viel Aufsehen. Jetzt sind 3.000 Mitarbeiter davon betroffen, denn aufgrund der Insolvenz müssen mehrere Standorte geschlossen werden.

Immer wieder gibt es Meldungen zu Pleiten von Unternehmen in die Medien. So geschah es auch zu Beginn des Jahres mit einer Firmengruppe, bei der jetzt 3.000 Mitarbeiter vor dem Aus stehen. Durch die Insolvenz müssen nun offenbar mehrere Standorte geschlossen werden.

Tausende stehen auf der Kippe

Der Konzern betreibt in ganz Deutschland insgesamt zwölf Standorte. Doch aufgrund der Insolvenz könnten jetzt zahlreiche Standorte geschlossen werden. Das Callcenter beschäftigt 3.000 Mitarbeiter, deren Jobs damit auf der Kippe stehen. Aktuell ist die Rede von einigen Standorten, die von der Schließung bedroht sein sollen.

Die Firmengruppe Tricontes360 musste im Februar Insolvenz anmelden und soll jetzt gezwungen sein, mehrere Callcenter-Standorte zu schließen. Das Callcenter in Gera soll bereits geschlossen sein. Hier seien bis zur Schließung 180 Mitarbeitende beschäftigt gewesen, heißt es in Medienberichten. Doch Gera ist nicht der einzige Standort, der bald geschlossen sein könnte.

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Weitere Callcenter-Standorte im Visier

Da es mittlerweile zwei Investoren gibt, die das insolvente Unternehmen übernehmen wollen, sollen am Ende des Prozesses immerhin neun der bisherigen zwölf Standorte erhalten bleiben. Das bedeutet allerdings, dass neben Gera noch weitere Filialen weichen müssen. Wie es in Medienberichten heißt, sollen durch die Übernahme jedoch 1.700 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

450 Mitarbeitende müssen dennoch mit einer Kündigung rechnen. Im Jahr 2008 fand die Gündung des Unternehmens statt. Das Callcenter in Gera war damals ein Standort der Firma D+S. Später entstand aus diesem Standort das Unternehmen Tricontes360, welches zeitweilig als einer der größten Arbeitgeber der Stadt galt.

Es trifft nicht nur Tricontes

Die Insolvenz des Callcenters betrifft nicht nur die eigenen Standorte, deren Schließung nun bevorsteht. Denn der Konzern hat darüber hinaus auch dreizehn Tochtergesellschaften, die ebenfalls betroffen sind. Inwiefern die Schließungen Auswirkungen auf die Tochtergesellschaften haben, ist jedoch nicht bekannt. Ebenfalls noch nicht klar ist, wann die betroffenen Filialen des Callcenters geschlossen werden und um welche Standorte genau es sich dabei handelt.