Nach 70 Jahren: Deutscher Getränkehersteller rutscht in die Pleite

Abfüllanlage für Getränke
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Das Jahr beginnt mit einer unguten Nachricht. Denn ein bundesweit bekannter deutscher Getränkehersteller ist pleite. Wie geht es wohl zukünftig für die Altenburger Destillerie weiter?

Ein renommierter deutscher Getränkehersteller, besonders bekannt für seine hochwertigen Spirituosen, hat kürzlich Insolvenz angemeldet. Die traditionsreiche Altenburger Destillerie, die mit einer weit gefächerten Palette von Getränken Aufmerksamkeit erregte, steht vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Insolvenzanmeldung erfolgte am 20. Dezember beim Amtsgericht Gera. Dies stellt einen bedauerlichen Wendepunkt für das Unternehmen dar, das bisher für seine Qualität und Vielfalt an Spirituosen geschätzt wurde.

Getränkehersteller aus Sachsen muss schließen

Laut einem Insolvenzverwalter sind die schlechte wirtschaftliche Situation und die steigenden Energiekosten die Hauptgründe für die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens. Trotz der Insolvenzanmeldung wird der Betrieb in der Destillerie vorerst ohne Einschränkungen fortgesetzt. Rombach plant, bis zum Ende des Jahres neue Strategien zu entwickeln, um das traditionsreiche Unternehmen zu stabilisieren.

Von welchem Erfolg diese Anstrengungen gekrönt sein werden, bleibt noch abzuwarten. Die Kunden der Altenburger Destillerie würde es sicherlich freuen, nicht für immer auf Ihren Getränkehersteller verzichten zu müssen. Denn dieser ist nicht nur in der Region um Altenburg, sondern bundesweit bekannt und geschätzt.

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Wie geht es für die Mitarbeiter des Unternehmens weiter?

Nach Angaben des Insolvenzverwalters haben die rund 30 Mitarbeiter des Unternehmens bereits ihre Gehälter für den Monat November bekommen und setzen ihre Arbeit fort. Die Zukunft der Angestellten im neuen Jahr ist derzeit anscheinend noch ungewiss. Das Unternehmen blickt derweil auf eine lange und stolze Geschichte zurück.

Im Jahr 1948 wurde die Firma, die auf Getränke spezialisiert ist, gegründet und hatte in ihren besten Zeiten bis zu 65 Mitarbeiter. Die über 120 Produkte des Herstellers werden sogar in mehr als 20 Länder exportiert. Mit einer jährlichen Produktion von rund 30 Millionen Flaschen gehört „Altenburger“ somit zu den größeren Spirituosenherstellern in Deutschland und Europa. Es wäre ein tragischer Verlust, die Altenburger Destillerie nicht mehr auf dem Markt zu sehen. Doch vielleicht bringt das neue Jahr 2024 doch eine überraschende neue Perspektive für das Unternehmen. Wir wünschen das Beste!