Nächste deutsche Firma ist Insolvenz – Hunderte Mitarbeiter betroffen

Eine Außenansicht eines Unternehmens.
Symbolbild © istockphoto/MathieuLphoto

Erneut gibt es eine Meldung über ein Insolvenzverfahren, welches eine deutsche Firma betrifft. Hunderte Mitarbeiter bangen nun um ihren Arbeitsplatz. Es soll ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung eröffnet worden sein.

Ein deutsches Unternehmen soll die Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt haben. Hunderte Mitarbeiter sind von der Pleite der Firma betroffen.

Unternehmen aus Baden-Württemberg ist insolvent

Wie aus Medienberichten zu entnehmen ist, soll der Betrieb aus Baden-Württemberg insolvent sein. Dabei will man derzeit jedoch daran arbeiten, die Firma zu erhalten. So soll zunächst eine Umstrukturierung des Unternehmens angestrebt werden. Wie am 9. Februar 2023 mitgeteilt wurde, hat die Gosheimer Grimm AG beim Amtsgericht Rottweil das Insolvenzverfahren angemeldet.

In einer veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass die im Jahr 2022 gestiegenen Rohstoff und Energiekosten die Gewinne massiv haben einstürzen lassen. Laut Medienberichten soll das Unternehmen bereits im Jahr 2022 einen drastischen Einbruch erlitten haben.

Hunderte Arbeitsplätze bedroht

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Derzeit sind mit dem Insolvenzverfahren entsprechende Experten betraut. Sie sollen das Unternehmen möglichst sanieren, sodass der Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen fortgeführt werden könne, so das Unternehmen. Löhne und Gehälter der 205 Mitarbeiter seien gesichert, wie es in der Pressemitteilung hieß.

Die Gosheimer Grimm AG produziert Präzisionsdrehteile der Verzahnungs- und Schleiftechnik. In der Pressemitteilung hieß es auch, dass die meisten Kunden aus dem Bereich der Automotive und Antriebstechnik kämen.

Die Geschichte der Firma

Das Unternehmen besteht seit 1929. Im Jahr 2015 wandelte man den Betrieb von einer GmbH in eine AG um. Im Unternehmen gibt es keinen Betriebsrat. Jedoch habe man die Mitarbeiter bereits über den geplanten Restrukturierungsprozess sowie den aktuellen Stand informiert, so das Unternehmen.

Welche weiteren Schritte geplant sind, und wie es künftig für das Unternehmen weitergehen soll, ist nicht bekannt. Es bleibt nun abzuwarten, ob die geplanten Sanierungsmaßnahmen greifen werden.