Neue Pläne: Wer mehr arbeitet, soll das Geld steuerfrei erhalten

Eine Frau sitzt auf dem Sofa und zählt Geld. Es soll neue Pläne geben, nach denen ab einer bestimmten Arbeitszeit das Geld steuerfrei ist.
Symbolbild © istockphoto/Iuliia Pilipeichenko

Es gibt neue Pläne, die bestimmen sollen, dass viel arbeitende Menschen Geld steuerfrei bekommen sollen. Alles, was über die typischen 40 Stunden hinausgeht, soll nicht mehr versteuert werden. 

In Deutschland gibt es einen starken Wunsch nach einer verkürzten Arbeitswoche von nur vier Tagen. Viele Menschen streben nach weniger Arbeitsstunden, während ein angesehener Unternehmer eine wegweisende Idee vorstellt, die die Arbeitslandschaft komplett verändern könnte. Die neuen Pläne sehen steuerfreies Geld vor.

Alles ab 40 Stunden pro Woche steuerfrei

Sven Schmidt, der CEO von Maschinensucher.de und auch in der deutschen Podcastszene bekannt, hat eine umstrittene Ansicht zu diesem Trend. In einem kürzlichen Gespräch brachte er eine interessante Idee zum Ausdruck. Arbeitnehmer, die mehr als die typischen 40 Stunden pro Woche arbeiten, sollten ab der 41. Stunde von Steuern und Abgaben befreit werden. Schmidt argumentiert, dass die heutige jüngere Generation im Vergleich zu früheren Generationen an Belastbarkeit verloren hat. Er betont, dass die Generation nach dem Krieg keine andere Wahl hatte, als hart zu arbeiten, um das Land wieder aufzubauen. Im Gegensatz dazu ist die heutige Generation im Wohlstand aufgewachsen und nimmt dies als selbstverständlich hin. Schmidt glaubt, dass die Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten aus dem Wunsch nach mehr Freizeit und persönlicher Erfüllung resultiert.

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Mehr Anreize für zusätzliche Arbeitsstunden

Schmidt hebt hervor, dass flexible Optionen für Teilzeitarbeit in Betracht gezogen werden können, sofern die Angestellten den Anforderungen des Unternehmens gerecht werden. Schmidt erklärt, dass es nicht nur um die Verkürzung der Arbeitswoche geht, sondern vielmehr darum, Anreize für zusätzliche Arbeitsstunden zu schaffen. Seine Vision betont, dass gute Leistungen belohnt werden sollten, und schlägt vor, dass Arbeit über 40 Stunden steuerfrei sein sollte.

Allerdings beschränkt sich Schmidts Sichtweise nicht nur auf individuelle Arbeitsleistung. Er warnt auch vor einem schleichenden Verlust des Wohlstands und einem Rückgang der Wirtschaftskraft in Deutschland. Die Folge eines solchen Abwärtstrends könnte seiner Meinung nach sein, dass begabte Menschen das Land verlassen. Das wiederum könnte zu einem Teufelskreis aus vermehrter ungerechter Umverteilung und wachsenden Belastungen für arbeitende Menschen führen.