Neue Prognose für das Bürgergeld – Millionen Empfänger betroffen

Eine weibliche Hand hält mehrere Hundert-Euro-Scheine. Sie blättert durch die Banknoten und zählt sie. Die Scheine leuchten grün und es sind sowohl alte, als auch neue Geldscheine dabei.
Symbolbild © istockphoto/yul38885 yul38885

Der Bundesarbeitsminister hat eine wichtige Mitteilung gemacht. Es geht um das Bürgergeld und die Prognose darüber, wie viel Millionen von Leistungsempfängern im nächsten Jahr bekommen werden.

Einst war es Hartz IV und Arbeitslosengeld II, heute heißt es Bürgergeld. Eines ist aber gleich geblieben: Menschen, die längere Zeit ohne Arbeit sind, bekommen regelmäßig jeden Monat ihr Bürgergeld aufs Konto überwiesen. Nachdem es erst in diesem Jahr eine satte Erhöhung gegeben hat, folgt nun eine überraschende Prognose für das Bürgergeld im nächsten Jahr.

Neue Prognose für das Bürgergeld

Wer in Deutschland Bürgergeld bezieht, hat eigentlich pünktlich zum Beginn jeden Monats seine Zahlung auf dem Konto. Ab Januar 2024 gibt es einen neuen, deutlich höheren Regelsatz. Immer wieder gab es zudem Gerüchte, dass das Bürgergeld in den nächsten Monaten noch einmal deutlich steigen würde. Doch jetzt gibt es eine überraschende Prognose für das Bürgergeld. Im nächsten Jahr werde es voraussichtlich eine Nullrunde geben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil begründet dies mit der abflachenden Inflation. Mit anderen Worten: Das Geld der Bürger bleibt wohl gleich.

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Kritik am Mindestlohn – Bürgergeld bleibt

Der Poltiker sieht aus diesem Grund keine Notwendigkeit, das Bürgergeld erneut zu erhöhen. Ein Vorschlag sieht vor, dass man die Erhöhung des Bürgergelds an den Mindestlohn in Deutschland koppeln sollte. Dieser liegt derzeit bei 12,41 Euro und wird von vielen als deutlich zu niedrig angesehen. Immer wieder wird kritisiert, dass sich Arbeit in Deutschland nicht mehr lohne. So wird im Gegenzug eine deutlichere Erhöhung des Mindestlohns gefordert, zuletzt war sogar von 15 Euro die Rede.

Prognose für Bürgergeld und Mindestlohn

Im Grunde können die Bezieher von Bürgergeld jetzt davon ausgehen, dass sie im nächsten Jahr wahrscheinlich keine Erhöhung bekommen werden. Im Gegenzug wurden aber die Freibeträge erhöht, die zum monatlichen Bürgergeld hinzuverdient werden können. Auch das soll den Anreiz erhöhen, den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu finden. Ob und inwieweit der Mindestlohn im nächsten Jahr ansteigt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.