Neues Heizungsgesetz kommt: Millionen Haushalte müssen reagieren

Eine Frau dreht die Heizung in der Wohnung auf
Symbolbild © istockphoto/Vlad Yushinov

Das neue Heizungsgesetz betrifft Millionen Haushalte, die beizeiten reagieren müssen. Mit dem Gebäudeenergiegesetz wird eine Überprüfung der eigenen Heizung nötig.

Das neue Gebäudeenergiegesetz von der Bundesregierung gilt so gut wie beschlossen. Mit dem neuen Heizungsgesetz müssen allerdings auch Millionen Haushalte schnell reagieren.

Das neue Gesetz kommt

Ab 2024 soll das neue Gebäudeenergiegesetz in Kraft treten. Doch schon jetzt kann es sich lohnen, einen genauen Blick auf die Pläne der Bundesregierung zu werfen. Denn von dem neuen Heizungsgesetz sind Millionen Haushalte betroffen. Das Gesetz regelt den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen.

Dabei sind viele Verbraucher auch verunsichert, was das neue Heizungsgesetz angeht. Mit Wirksamwerden ab 2024 möchte die Bundesregierung erreichen, dass neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Bei Erfüllung gewisser Vorraussetzungen soll hinzukommend erlaubt sein, bereits bestehende Anlagen weiterzunutzen.

Das betrifft alte Anlagen

Die alten Anlagen müssen regelmäßig gewartet und repariert werden. Wer sich für einen Austausch entscheidet, soll von Fördergeldern profitieren, heißt es im Berichten. Zudem sollen auch Ausnahmen geplant sein. Welche das sein könnten, ist noch nicht konkretisiert. Ramona Pop vom Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte gegenüber Medien: „Wichtig ist, dass das Gebäudeenergiegesetz jetzt schnell vom Bundestag verabschiedet wird, damit Verbraucherinnen und Verbraucher Planungssicherheit erhalten.“

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Und sie ergänzte: „Ob die Regelungen ab dem Jahr 2024 oder 2025 gelten sollen, ist fast schon nachrangig.“ Auf die Haushalte könnten mitunter hohe Kosten zukommen, erklären Experten. Sollte die alte Heizungsanlage stillgelegt werden oder ausfallen, so sind Ergänzungen durch eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage nötig. Dazu kommen häufig Sanierungen der Dächer oder auch Dämmungen von Fassaden.

Rechtzeitiges Reagieren ist nötig

Experten schätzen eine Sanierung für eine Heizung sowie die Ergänzung von Dämmung und Wärmepumpe je nach Grundstück auf etwa 50.000 Euro. Sie raten daher dazu, sich frühzeitig über die Optionen beraten zu lassen, um hohe Kosten zu vermeiden.

Vom neuen Heizungsgesetz sind Millionen Haushalte betroffen, die wissen sollten, dass eine Umrüstung der Heizung auch den Werterhalt der Immobilie bedeutet, erklären Experten abschließend. Dies bedeutet einen Wertverlust des Hauses, solange sie die alte Heizungsanlage nicht entsprechend umrüsten.