Notfallplan veröffentlicht: Menschen dürfen bald nicht mehr Heizen

Heizungskosten
Symbolbild

Wenn kein Gas mehr aus Russland nach Deutschland oder die EU fließt, dann benötigen die Länder einen Notfallplan. Dieser ist jetzt vorgelegt worden.

Der Notfallplan der EU ist ein einem Entwurf vorgelegt worden und zeigt an, dass die Bürger sich bei eine Gasstopp auf große Einschränkungen einstellen müssen.

Das sind die EU-Pläne für den Winter

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die EU-Kommission davon ausgeht, dass der Lieferstopp an Gas aus Russland noch 2022 passieren könnte. Das bedeutet, das dann die komplette EU kein Gas mehr aus Russland erhält.

Aus diesem Grund wurde nun ein Notfallplan als Entwurf vorgelegt. Dieser sieht Maßnahmen vor, die dann in Kraft treten, sobald der Gaslieferstopp eintreten sollte. Vor allem für den Winter sind diese ziemlich drastisch.

Drohende Gas-Krise macht Sorgen

Die Verbraucher und auch die Wirtschaft blicken, was die Gasversorgung angeht, mit getrübtem und sorgenvollen Blick in die Zukunft. Und diese scheint nicht so weit weg zu sein. Der Entwurf zum Notfallplan der EU zeigt, dass die Situation brenzlig ist.

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Dort steht nämlich auch, dass die EU-Kommission vorsieht, dass öffentliche Gebäude, kommerzielle Gebäude und Büros ab Herbst nur auf maximal 19 Grad beheizt werden sollen. Das sind starke Einschränkungen.

Warum so drastische Schritte?

Die Begründung ist, dass ein jetziges Handeln dazu führen kann, die Auswirkungen bei einer plötzlichen Versorgungsunterbrechung um ein Drittel reduziert werden könnten. Und es gebe mittlerweile ein „erhebliches Risiko“.

Denn Russland hat bereits mehrfach gedroht, die Gaslieferungen einzustellen. Man gehe aktuell davon aus, dass dies bald schon eintreten könnte. Daher sei es nun sehr wichtig, frühzeitig auf solch einen Fall vorbereitet zu sein.