„Sie fliegen plötzlich“: Seltenes Tier wurde in Deutschland gesichtet

Zwei junge Wanderer sind auf einem schönen, sonnenbelichteten Waldweg mitten in der Natur. Umgeben von Moos, Sträuchern und verschiedenen Laubbäumen gehen sie einen idyllischen Waldpfad entlang.
Symbolbild © istockphoto/PamelaJoeMcFarlane

Unser Land ist bekannt für seine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Doch das nun schon wieder ein extrem seltenes Tier in Deutschland gesichtet wurde, überrascht dann doch. Vor allem Spaziergänger können nun eine erstaunliche Entdeckung auf ihren Routen machen.

Spaziergänger hierzulande dürfen sich derzeit auf ein außergewöhnliches Naturschauspiel freuen, wenn sie Ausflüge in die Wälder unternehmen. Denn schon wieder wurde ein seltenes Tier in Deutschland gesichtet, dass nun jeder selbst entdecken kann – wenn er nur vorsichtig und leise agiert.

NRW-Forscher machen „erstaunlichen Vogelsichtungen“ in Wäldern

Die Wälder in Nordrhein-Westfalen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Outdoor-Freunden, die dort gern spazieren gehen. Aktuell haben sie sogar die Chance, besondere Begegnungen mit der Tierwelt zu erleben. Experten der Universität Osnabrück berichten von unerwarteten Sichtungen seltener Vogelarten in der Region. In einem so artenreichen Gebiet sicher keine Sensation, aber trotzdem etwas Erfreuliches.

Unter diesen Arten macht sich der Wiedehopf bemerkbar, ein Vogel aus dem Mittelmeerraum, der mit seinem auffälligen Federkleid und seinem markanten Gesang beeindruckt. Die ungewöhnlichen Sichtungen des Tiers lassen sich möglicherweise auf veränderte Umweltbedingungen zurückführen, die Vögeln wie dem Wiedehopf einen vorübergehenden Aufenthalt in NRW ermöglichen. Lange aufhalten wird der Vogel sich hier aber nicht. Als sogenannten „Brutvogel“, der hier auch nistet und Nachwuchs zeugt, haben ihn die Forscher noch nicht ausgemacht.

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NRW-Forscher berichten von Sichtungen seltener Zugvögel in Wäldern

Die Forscher der Universität Osnabrück haben jedoch nicht nur den Wiedehopf gesichtet, sondern auch weitere seltene Zugvögel wie den Feldschwirl und den Steinschmätzer. Diese Arten sind deutschlandweit stark gefährdet und dementsprechend selten in freier Wildbahn anzutreffen. Der Wiedehopf ist also nicht der einzige Gast, der uns zurzeit Freude bereitet.

Die vermehrte Ausbreitung von Borkenkäfern in den Wäldern könnte eine Rolle bei der verstärkten Präsenz dieser Vögel spielen, da sie ein reichhaltiges Nahrungsangebot bieten und die Vögel möglicherweise dazu ermutigen, länger in der Region zu verweilen. Es wird sich zeigen, wie häufig wir die bunten gefiederten Freunden in Zukunft in NRW und vielleicht auch anderswo antreffen werden.