Sofort öffnen: Millionen Haushalte erhalten bald Post im Briefkasten

Eine Frau hält die Post in der Hand
Symbolbild © istockphoto/andresr

Angestellte aufgepasst: Schon bald erhalten Millionen Haushalte besonders wichtige Post bezüglich ihrer Rentenzahlungen. Bürger sollten die Daten sorgfältig überprüfen, damit sie später die ihnen zustehende Rentenzahlung erhalten.

Wohl jeder Deutsche freut sich auf den Moment, an dem er aufhören darf, zu arbeiten. Nach langen Jahren Tätigkeit, dürfen die meisten sich dann über das monatliche Rentengeld freuen, für das sie nichts mehr tun müssen. Die Höhe der finanziellen Unterstützung im Alter ist jedoch nicht bei jedem Bürger gleich, sondern sie hängt von einigen Faktoren ab. So bestimmt die Höhe des Einkommens der vergangenen Jahre sowie die Anzahl der Arbeitsjahre maßgeblich über die Höhe der Rentenzahlung. Die Berechnung stimmt allerdings nur, wenn alle Angestellten die richtigen Daten an die Versicherung übermittelt haben. Um das zu prüfen, erhalten Millionen Haushalte bald Post. Das wichtige Dokument sollte auf jeden Fall aufgehoben werden.

Bitte aufbewahren

Wer in Deutschland angestellt ist, zahlt auch jeden Monat in die Rentenkasse ein. Die eingezahlten Beiträge legen die Verantwortlichen dabei nicht für jeden individuell an. Stattdessen zahlt die Versicherung sie durch das sogenannte Umlageverfahren an die jetzige Generation an Rentnern aus. Das bedeutet, dass die jüngeren Generationen die Renten der älteren tragen.

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Dadurch müssen sich Arbeitnehmer im Alter keine Sorgen machen, da sie auch ohne eine Beschäftigung weiterhin monatlich Geld überwiesen bekommen. Die Deutsche Rentenversicherung ermittelt die Beträge jedoch anhand der zu den jeweiligen Personen vorliegenden Daten und so ist es wichtig, dass eben jene richtig sind. Um das zu überprüfen, erhalten Millionen Haushalte schon bald Post. In der Jahresmeldung, die dieses Jahr spätestens im Februar bei allen ankommen sollte, sind alle wichtigen Daten zur Rente vermerkt.

Gravierende Konsequenzen

Die Renten-Post landet schon bald im Briefkasten von Millionen Haushalten und jeder sollte sich die Zeit nehmen, das wichtige Dokument zu lesen. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich durchaus Fehler in die bei der deutschen Rentenversicherung hinterlegten Daten zum Versicherten eingeschlichen haben können. Im schlimmsten Fall überweist die Versicherung dann im Rentenalter zu wenig Geld.

Haushalte sollten das Dokument daher gut prüfen und aufbewahren. Wer sicher gehen will, dass die Berechnung stimmt, sollte seinen vollen Namen, die Versicherungsnummer, die Angaben zur Beschäftigungsdauer und die Höhe des Bruttoverdienstes mit seinen Unterlagen abgleichen. Falls ein Fehler vorliegt, ist es die Aufgabe des Arbeitnehmers, die Rentenversicherung zu kontaktieren und um Korrektur zu bitten.