Teuer: Urlaubsinsel der Deutschen verlangt ab sofort Eintrittsgelder

Capri - mitten im Sommer - eine beliebte Urlaubsinsel der deutschen Touristen liegt direkt am Meer. Im Hintergrund liegen hohe Berge und grüne Wälder.
Symbolbild © imago/YAY Images

Ab sofort verlangt eine favorisierte Urlaubsinsel der Deutschen Eintrittsgelder. Das macht den Urlaub noch teurer, als er ohnehin schon ist. Die Urlauber sind verärgert und werden sich das wohl nicht mehr lange leisten können.

Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. In vielen Regionen, die vom Tourismus leben, hat die Natur in den letzten Jahren besonders gelitten. Jetzt verlangt eine der liebsten Urlaubsinseln der Deutschen Eintrittsgelder. Und dabei soll es nicht bleiben.

Liebste Urlaubsinsel der Deutschen verlangt Eintrittsgelder

Der Massentourismus ist eines der größten Probleme für die empfindlichen Landschaften. Deshalb ziehen einige Gemeinden jetzt die Handbremse und wollen die Besucherzahlen um jeden Preis reduzieren. Die Folge sind Eintrittsgelder für eine favorisierte Urlaubsinsel der Deutschen. Für die Reisenden ist das alles andere als eine gute Nachricht.

Capri ist so etwas wie das Paradies Italiens. Wer jetzt auf dieser Insel Urlaub machen will, muss jedoch tief in die Tasche greifen. Capri verlangt Eintrittsgelder von den Urlaubern und hat die Gebühren bereits verdoppelt. Kein Wunder, denn in der Hochsaison strömen täglich bis zu 18.000 Menschen nach Capri. Das geht nicht spurlos an der Landschaft vor Ort vorbei. Man versucht nun, die Touristenströme gezielt zu lenken, in diesem Fall durch Eintrittsgelder.

Doppelte Eintrittsgelder für die liebste Urlaubsinsel der Deutschen

Um den Massenandrang besser zu bewältigen und in andere Regionen zu lenken, erhebt die Gemeinde auf der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen nun einen neuen Eintrittspreis. Wer bisher auf der Insel landete, musste 2,50 Euro Eintritt zahlen. Dieser Betrag wurde kürzlich auf 5 Euro erhöht. Noch in diesem Jahr werden die Eintrittspreise steigen. Die neuen Gebühren sollen vorerst bis zum 31. Oktober gültig sein. Rechnet man diese Gebühren auf 18.000 Besucher pro Tag, ergeben sich Einnahmen von 90.000 Euro. Man kann sich also vorstellen, dass die Einnahmen in die Millionen gehen. Mit dem Gewinn, so heißt es von offizieller Seite, wolle man zunächst die Ausgaben der einheimischen Bevölkerung decken.

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Preise für die Züge steigen ebenso

Auch die Zugtickets sollen teurer werden, wenn man in die norditalienischen Dörfer kommen will. Bereits im Juli ist mit einer Preiserhöhung für die Strecken in der Region Cinque Terre zu rechnen. An Feiertagen und Wochenenden zahlen Reisende schon seit März das Doppelte. Wer zum Beispiel von Riomaggiore nach Manarola fährt, zahlt jetzt 10 Euro für die sechs Kilometer lange Strecke.

Kostenlose Monatskarten gibt es dann nur noch für ligurische Schüler unter 19 Jahren. Die neuen Tarife sind nicht unumstritten. Denn mittlerweile sind ganze Bevölkerungsgruppen in den Orten von den Touristen abhängig. Bleiben diese aus oder werden weniger, kann es zu drastischen Problemen kommen.