Wärmewende: Hausbesitzer erhalten großzügigen Mega-Zuschuss

Ein Kaminfeuer brennt im Kaminofen.
Symbolbild © istockphoto/Delpixart

Viele Hausbesitzer in Deutschland können demnächst mit einem großzügigen Mega-Zuschuss rechnen. Die Fördermaßnahmen, welche bis zu 70 Prozent der Kosten abdecken, erhalten sie beim Austausch veralteter Heizsysteme.

Seit dem 27. Februar 2024 haben Hausbesitzer in Deutschland mit diesem großzügigen Mega-Zuschuss die innovative Möglichkeit, ihre Heizsysteme zu aktualisieren und dabei erhebliche Einsparungen zu erzielen. Das neue Heizungsgesetz der Ampel-Koalition ist nun in Kraft und markiert einen Schritt in Richtung Wärmewende.

Maximal 21.000 Euro Förderung für ein Einfamilienhaus

Die Förderbank KfW ist gut ausgestattet und bietet großzügige Zuschüsse von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten für den Austausch veralteter Heizsysteme durch umweltfreundlichere Optionen an. Diese Erhöhung im Vergleich zu früheren Fördermaßnahmen eröffnet neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung zu Hause. Besonders ansprechend ist die Unterstützung für Hausbesitzer, die ihre eigenen Einfamilienhäuser bewohnen. Die Basisförderung beträgt bereits 30 Prozent der Investitionskosten für den Austausch alter fossiler Heizungen durch neue, umweltfreundliche Systeme. Diese neuen Heizungen nutzen zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien. Aber das ist noch nicht alles.

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Zusätzliche Anreize wie ein Effizienzbonus für bestimmte Wärmepumpen und ein Einkommenszuschuss für Haushalte mit niedrigem Einkommen machen die Förderung äußerst attraktiv. Die maximale Förderung beläuft sich auf satte 21.000 Euro für förderfähige Investitionskosten von 30.000 Euro für ein Einfamilienhaus.

Antrag spätestens bis zum 30. November einreichen

Das ist jedoch erst der Anfang. Im Laufe des Jahres sollen auch Apartmentgebäude und vermietete Eigenheime von dieser großzügigen Förderung profitieren können. Die Projekte können bereits vor der Antragstellung gestartet werden. Sie müssen jedoch bis zum 31. August beginnen und der Antrag muss bis zum 30. November eingereicht sein. Insgesamt stehen in diesem Jahr über sechs Milliarden Euro an Zuschüssen und vergünstigten Krediten für den Austausch zu umweltfreundlicheren Heizungen bereit. Die Förderung ist jedoch begrenzt und wird nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben. Diese Initiative hat das Ziel, nicht nur den Umweltschutz voranzutreiben, sondern auch Hausbesitzern zu helfen, langfristig Energiekosten zu senken und aktiv zum Umweltschutz beizutragen.