Weltbekannter Konzern plant neues großes Werk in Deutschland

Ein Luftbild eines großen, abgelegenen Werks/einer industriellen Produktionsstätte mit mehreren Gebäuden, Nutzfahrzeugen und Parkplätzen. Im Hintergrund schließt eine leere Feldfläche die gewaltige industrielle Anlage an.
Symbolbild © imago/Rainer Weisflog

Vielleicht bringt uns das den ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung: Ein weltbekannter Konzern plant einen Riesen-Standort in Deutschland. Die Hintergründe dazu geben Anlass zur Hoffnung auf neues Wachstum.

Ein neues Werk bringt neue Arbeitsplätze. Es könnte Hoffnung auf Aufschwung geben. Mit diesem von einem weltbekannten Konzern geplanten Riesen-Standort in Deutschland könnte es vielleicht klappen.

Neues Werk bringt Hoffnung

Die Beschäftigungsrate ist zurzeit nicht schlecht. Nach der Abschaffung der Corona-Maßnahmen hat sich die Arbeitslosigkeit hierzulande relativ gut erholt. Während wir 2020 mit einer Arbeitslosenquote von etwa 6,4 Prozent zu kämpfen hatten, liegen wir momentan bei ungefähr fünf Prozent. Klasse ist natürlich auch, dass kürzlich erst Mercedes 500 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Trotzdem: Da geht noch mehr in Deutschland – vielleicht ja mit dem Werk von diesem weltbekannten Konzern.

Und der weltbekannte Konzern, von dem hier die Rede ist, kommt sogar aus Deutschland. Jeder kennt Hans Riegel Bonn, am besten natürlich als Haribo. Der Süßigkeiten-Riese hat im Jahr 1986 auch den Produzenten „Maoam“ übernommen. In Nordrhein-Westfalen darf man sich nun über eine neue Fabrik dieser Kaubonbons freuen. Interessant ist dabei, dass der neue Standort ausgerechnet in Neuss entstehen soll. Was daran interessant ist? Da steht bereits ein Werk von Haribo.

Kritik während Coronapandemie

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Eine Menge Kritik musste der Hersteller zu Beginn der Corona-Zeit ernten. Denn damals machte der weltbekannte Konzern ein anderes Werk in Deutschland dicht, nämlich in Sachsen. 120 Mitarbeiter verloren seinerzeit ihren Job. Dafür kommen mit dem neuen Standort in Nordrhein-Westfalen indessen fast so viele Stellen zurück. In Neuss arbeiten bereits 350 Menschen für Maoam. Um der Nachfrage nach den Kaubonbons und Fruchtgummis gerecht zu werden, benötigt man ein weiteres Standbein. Des Rätsels Lösung? Man baut jetzt eine weitere Fabrik des Süßigkeiten-Riesen – und zwar fünf Kilometer von der alten entfernt. Dadurch entstehen mindestens 100 neue Arbeitsplätze.

Weltbekannter Konzern produziert in Deutschland

Doppelt so viele Süßigkeiten wie bisher möchte man am künftigen Standort in Neuss dann produzieren. Sobald das neue Werk anläuft, sollen für eine gewisse Zeit beide Fabriken in Betrieb sein. Wenn sich im neueren Werk dann alles eingespielt hat, will man den derzeitigen Standort schließen. Im nächsten Jahr möchte man mit den Bauarbeiten an dem Großprojekt beginnen – ab 2028 will man dann in dem neuen Werk anfangen zu produzieren. Wollen wir hoffen, dass der weltbekannte Konzern mit seiner neuen, 300 Millionen Euro schweren Fabrik frischen Wind sowohl in diese Gegend als auch allgemein nach Deutschland bringen wird.