50.000 Euro Bußgeld: Diese Gartenarbeiten sind nicht mehr erlaubt

Ein Junge mäht Rasen und macht Gartenarbeit.
Symbolbild © istockphoto/romrodinka

Garten-Besitzer aufgepasst: Wer gegen eine bestimmte Regel verstößt, muss mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld rechnen. Denn Gartenarbeit in Deutschland ist tatsächlich teilweise nicht zu jeder Tageszeit erlaubt.

Es wird endlich wärmer in Deutschland und damit haben viele Deutsche auch die Gartensaison spätestens jetzt eingeläutet. Jetzt, wo es nicht mehr durchgehend regnet und die Sonne sich vermehrt zeigt, macht es den meisten Menschen wieder mehr Spaß, im Garten zu arbeiten. So kümmern sich zahlreiche Bürger auch intensiver um die Pflege ihrer Grünflächen. Doch auch, wenn es sich um den eigenen Garten handelt, müssen Eigentümer in Deutschland gewisse Regeln beachten. Wer sich bestimmten Vorschriften widersetzt, muss mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld rechnen. Wir berichten, welcher Fehler besonders teuer werden kann.

Klare Regel

Neben der Bepflanzung der Beete und dem Wässern der Grünflächen müssen Garten-Besitzer sich auch regelmäßig um den Schnitt ihrer Grasflächen kümmern. Doch wer schon einmal entspannt im Garten gelegen hat, während die Nachbarn sich dazu entschieden haben, den Rasen zu stutzen, weiß, dass Rasenmäher extrem laut sein können. Irgendwann muss die Aufgabe natürlich erledigt werden – weshalb man dagegen nicht viel ausrichten kann und nur abwarten darf, bis der Rasen gestutzt ist und der Lärm stoppt.

Wenn die lieben Nachbarn sich jedoch zu früh morgens oder zu spät abends in den Garten begeben um zu mähen, kann man sich beschweren. Für die Betroffenen kann das dann schnell recht teuer werden. Denn ein Bußgeld für die Missachtung der Ruhezeiten kann bis zu 50.000 Euro betragen. Tückisch ist, dass es sich dabei nicht um die allgemein bekannten Zeiten der Lärmbelästigung von 6 Uhr bis 22 Uhr handelt. Es ergibt also definitiv Sinn, sich mit der Regelung auseinanderzusetzen.

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Besser nachfragen

Wer ein Bußgeld vermeiden möchte, sollte prinzipiell niemals zwischen 20 Uhr abends und 7 Uhr morgens mähen. Doch das ist nicht alles, denn davon abgesehen haben viele Kommunen individuelle Ruhezeiten festgelegt. Vor allem mittags gibt es deutschlandweit keine einheitlich festgelegte Zeit, in der nicht gemäht werden darf. Wer Strafen vermeiden möchte, sollte die Mittagsruhe des eigenen Wohnortes besser erfragen.

Zusätzlich sind in ganz Deutschland laute Gartenarbeiten an Sonn- und Feiertagen verboten. Die freien Tage sind zum Ausruhen gedacht. Und somit ist ein Verstoß gegen die Ruhezeiten in dem Fall auch besonders teuer. Für diejenigen, die sich nicht daran halten, kann die Gartenarbeit im Nachhinein bis zu 50.000 Euro kosten. Wer trotzdem unbedingt zu den entsprechenden Zeiten mähen möchte, könnte sich alternativ einen handbetriebenen Rasenmäher anschaffen, um Lärm zu vermeiden.