9 Euro für ein Getränk: Bar muss nach teuren Preisen schließen

Voll besetztes Restaurant mit Bar.
Symbolbild © istockphoto/Alena Kravchenko

9 Euro für ein Getränk sind in der Gastronomie durchaus ein stolzer Preis. Eine Bar muss nun aufgrund von zu teuren Preisen schließen. Schon seit Januar stehen die Gäste vor verschlossenen Türen. Jetzt soll es wieder Hoffnung geben.

Die Gäste hätten neun Euro für ein Getränk bezahlen müssen. Jetzt muss die Bar mit den teuren Preisen schließen, doch für die Stammgäste könnte es bald wieder Hoffnung geben. Die Hintergründe zur derzeit geschlossenen Bar.

Diese Bar gibt es nicht mehr

Im Bermudadreieck in Bochum finden sich allerhand Lokale. Eins davon war einige Jahre lang die Bar „Miss Hops“. Diese bot zuletzt über 124 verschieden Biere an, aber musste nun schließen. Schon im Januar 2023 machte die Bar zu. Der Grund sollen laut Inhaber Antonio Link, der auch eine Bar in Dortmund betreibt, die hohen Preise für Craft-Bier sein.

Die Bar „Miss Hops“im Bermudadreieck war unter Biertrinkern beliebt. Allerdings hätten die Gäste in Zukunft für 0,3 Liter Bier stolze neun Euro hinblättern müssen. Denn besonders die begehrten US-Biere hätten derzeit einen sehr hohen Einkaufspreis. Link selbst sagte dazu: „Das kann kein Mensch bezahlen.“

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Bierpreise explodiert

Die derzeitige Krise hat zu starken Preissteigerungen geführt. Zudem sollen auch Probleme bei der Lieferung der beliebten US-amerikanischen und englischen Biere aufgetreten sein. Weiterhin sollen die Preise für die Frachtcontainer extrem angestiegen sein. Biere aus Amerika und England könnten daher kaum mehr bezahlt werden, hieß es.

Jetzt gibt es allerdings Neuigkeiten zum Thema „Miss Hops“ in Bochum. Laut Betreiber Link soll der Standort im Bermudadreieck so gut angekommen sein, dass er diesen nicht aufgeben möchte. Daher soll er angekündigt haben, dass das Lokal mit einem anderen Konzept erneut eröffnen soll.

„Miss Hops“ könnte zurückkehren

Schon im April soll es offenbar so weit sein. Allerdings erhält die Bar eine neue Ausrichtung. Man denke derzeit über verschiedene Möglichkeiten nach, wie das Konzept der Bar in Zukunft aussehen könnte.

Wie es in Medienberichten heißt, wolle der Gastronom anstatt Craft-Bier eventuell eher heimische Biere anbieten. Dann sollen auch belgische und niederländische Bierspezialitäten auf der Getränkekarte zu finden sein.