Aldi und dm setzen Maßnahmen um – Strafen bis 70 Euro drohen

Eine Aldi-Filiale im Sommer.
Foto: By Richard Reinhardt [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Aldi und dm führen strenge Maßnahmen durch. Es drohen Bußgelder bis zu 70 Euro. Massive Probleme hatten zuletzt, zu diesem Schritt geführt. Andere Supermärkte werden sicher folgen.

Discounter und Supermarktbetreiber sind verärgert. Zu oft beginnen die Probleme schon vor der Eingangstür. Deshalb setzen Aldi und dm Maßnahmen um, die mit Bußgeldern von bis zu 70 Euro verbunden sind. Das müssen die Kunden ab sofort beachten.

Maßnahmen umgesetzt: Strafen bis zu 70 Euro

Wer einkaufen geht, möchte möglichst weit vorne parken, um schnell mit den Einkäufen nach Hause zu kommen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele Supermärkte und Discounter haben vor ihren Märkten viel Platz geschaffen, damit alle Kunden einen Parkplatz finden. Das Problem ist aber ein ganz anderes. Immer mehr Fremdparker blockieren die Kundenparkplätze. Deshalb haben Aldi und dm beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen. Strafen in Höhe von 70 Euro sollen kommen.

Massive Probleme führen zu harten Maßnahmen

Den Drogerie- und Supermarktbetreibern geht es vor allem darum, Dauerparker zu vertreiben und die Parkplätze wieder für Kunden frei zu machen. Die Parkplatzsituation vor vielen Märkten ist derzeit untragbar und führt zu massiven Problemen. Man kann sich die Situation so vorstellen, dass ein Kunde, der keinen Parkplatz findet, umdreht und zur Konkurrenz geht. Aus diesem Grund können sich Falschparker und Dauerparker auch negativ auf den Umsatz von Supermärkten und Drogerien auswirken.

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Aldi und dm verhängen Verwarnungsgelder

Viele Supermärkte in Deutschland kontrollieren daher bereits Fremdparker. Alle Kunden müssen sich an die Anweisungen der Betreiber halten, die oft einen bestimmten Zeitabschnitt zum kostenlosen Parken freigeben. Dazu ist es wichtig, die Parkscheibe gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen. Fehlt die Parkscheibe, wird ein Verwarnungsgeld von 30 bis 70 Euro fällig. Bei massiven Verstößen behält sich der Supermarktbetreiber vor, das Fahrzeug abschleppen zu lassen. Andere Parkplätze werden nachts geschlossen, um zu verhindern, dass sie von Anwohnern als Dauerparkplätze genutzt werden.