Aus: Nächster deutscher Getränkehersteller stellt ganzen Betrieb ein

Einblick in die Getränkeabfüllung.
Symbolbild © istockphoto/icestylecg

Ein weiterer deutscher Getränkehersteller stellt den kompletten Betrieb ein. Dieses Mal trifft es ein bekanntes Traditionsunternehmen. 135 Jahre lang war das renommierte Unternehmen am Markt vertreten.

135 Jahre nach der Gründung muss ein Traditionsgetränkehersteller schließen. Das Unternehmen steht vor dem Aus und stellt offenbar noch in diesem Jahr den ganzen Betrieb ein. Damit verschwindet der nächste deutsche Getränkehersteller vom Markt.

Deswegen stellt das Unternehmen den Betrieb ein

Schon vor einigen Wochen gab man bekannt, dass ein traditionsreicher Getränkehersteller aus Deutschland bald nicht mehr am Markt existieren wird. 135 Jahre lang hat das Unternehmen seine Produkte im Handel und der Gastronomie angeboten. Warum das Unternehmen die Produktion einstellen muss, soll unterschiedliche Gründe haben.

Neben vermehrt aufkommenden Meldungen über Insolvenzen bei alteingesessenen Unternehmen gab es in den letzten Monaten auch immer wieder Nachrichten darüber, dass Getränkehersteller und Brauereien gezwungen sind, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen. Bei dieser Sektkellerei aus Stuttgart sollen nun zu Ende September die Türen für immer schließen.

Sektkellerei Rilling steht vor dem Aus

Wie die Medien berichten, soll bekannt gegeben worden sein, dass die Sektkellerei Rilling aus Stuttgart ab Ende September die Produktion einstellen will. Ein Grund soll laut dem Unternehmen ein schwieriges Marktumfeld in diesem Segment sein. Das Sortiment von Rilling umfasste insgesamt dreißig verschiedene Sektsorten. Dies ist für eine Sektkellerei recht umfangreich.

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Zudem soll sich auch die Nachfrage der Kunden verändert haben. Laut der Sektkellerei Rilling habe außerdem eine Produktionsanlage, welche bereits in die Jahre gekommen sei, erneuert werden müssen. Dies sei jedoch aus finanziellen Gründen nicht mehr möglich gewesen.

Gründe für finanzielle Schräglage

Laut den Berichten soll es bei der Sektkellerei Rilling auch einen Investitionsstau gegeben haben. Weiterhin sei die Nachfrage in Gaststätten während der Coronapandemie massiv zurückgegangen. Gleichzeitig haben sich mit Beginn des Krieges in der Ukraine die Kosten zur Herstellung von Sekt massiv erhöht.

Wie die Verbraucher Berichten entnehmen können, soll die Sektkellerei Rilling bereits 2021 verkauft worden sein. Jedoch scheiterten Umbaupläne daran, dass die Verhandlungen mit potenziellen Partnern nicht zu Ende geführt werden konnten. Jetzt soll der Betrieb zum 30. September eingestellt werden.