Ausbreitung: „Grüner Wurm“ richtet großen Schaden in Gärten an

Ein Buchbaumzünsler windet sich auf einem bereits zerstörten Blatt
Symbolbild © istockphoto/Edda Dupree

Eine besonders gefräßige Raupe breitet sich in Deutschland aus und verursacht in Gärten großen Schaden. Besonders zwischen März und Oktober sorgt der Buchsbaumzünsler für Kopfschmerzen bei Gartenliebhabern und nur wenige Mittel können ihn stoppen.

Um dem Buchsbaumzünsler zuvorzukommen, sollte man regelmäßig seine Nistplätze, die Buchsbäume, auf Anzeichen eines Befalls überprüfen. Insbesondere deshalb, da eine Ausbreitung dieser Raupe in den hiesigen Gärten nicht sofort erkennbar ist und deshalb vermehrt Schaden anrichten kann.

Deshalb ist der Buchsbaumzünsler so gefährlich und lästig

Vor allem die Weibchen der Buchsbaumzünsler sind gefährlich. Die weiblichen Falter legen nämlich zunächst winzige Eier auf der Unterseite junger Blätter ab, aus denen nach etwa drei Tagen die Larven schlüpfen. Sie fressen die Blätter und die Rinde der Buchsbäume. Sobald sich die Larven zu Raupen entwickelt haben, zeigen sich bereits eindeutige Anzeichen für einen Befall.

Weiße Gespinste im Baum, grün-braune Kotkrümel im und um den Baum sowie helle Flecken und angefressene Blätter sind eindeutige Merkmale für einen Schädlingsbefall. Sobald diese Symptome auftreten, ist bereits ein großer Schaden im Garten durch diese hungrige Raupe entstanden.

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Wie kann man dem Buchsbaumzünsler-Befall vorbeugen?

Vorbeugende Maßnahmen können den Schaden, den die Raupen in deutschen Gärten anrichten, reduzieren oder gar komplett abwenden. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es zwar nicht, doch kann es helfen, feinmaschige Pflanzenschutznetze aufzuspannen, um dem Buchsbaumzünsler möglichst wenig Angriffsfläche auf den Pflanzen anzubieten.

Eine andere, leider nur schwer zu kontrollierende Abwehr bilden die Fressfeinde des Buchsbaumzünslers. Diese sind ungünstigerweise selten, da der Zünsler durch seine Nahrungsaufnahme giftig ist. Schafft man allerdings einen geeigneten Lebensraum für bestimmte Fressfeinde, kann man die Verbreitung des Buchsbaumzünslers eindämmen. Insbesondere Spatzen, Wespen, Fledermäuse und Raubspinnen haben sich auf den Verzehr der Raupen spezialisiert. Somit sind sie in dieser Hinsicht beste Freunde des Gärtners.

Auch vor anderen Schädlingen sollte man sich in Acht nehmen und dem eigenen Garten genug Aufmerksamkeit widmen, um ihn vor Eindringlingen zu sichern.