Burger King hat die nächste kuriose Aktion eingeführt

Zwei eingepackte vegane Burger von Burger King
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Burger King hat jetzt eine wirklich kuriose Aktion für alle Party-Fans eingeführt. Dabei entscheidet ein Gesichtsscan darüber, wie viel Kunden für ihre Burger zahlen müssen.

Mittlerweile sind die Menschen mehr und mehr an gutes Marketing gewöhnt und so wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, die Aufmerksamkeit der Verbraucher für sich zu gewinnen. Doch die Marketing-Abteilung der beliebten Fast-Food-Kette Burger King hat sich Ende letzten Jahres etwas besonders Kreatives einfallen lassen. Bei Burger King in Brasilien gab es eine besondere Aktion für all diejenigen, die die Nacht durchgefeiert haben. Wir liefern die Einzelheiten zu der ungewöhnlichen Kampagne.

Rabatt für einen Kater

Wer die Burger-King-Filialen in Brasilien zwischen Weihnachten und dem 2. Januar besucht hat, dürfte sich zunächst ganz schön gewundert haben. Denn in dem Zeitraum lief die Aktion „Hangover Whopper“, durch die Kunden Rabatte bekamen, wenn sie verkatert genug aussahen. Beurteilt haben das jedoch nicht die Mitarbeiter der Kette.

Bei der seltsamen Aktion von Burger King kamen tatsächlich echte Gesichtsscanner zum Einsatz. Sie stellten fest, wer müde genug aussah, um einen Rabatt zu bekommen. Dabei reichte es jedoch nicht, einfach nur verkatert zu sein, denn die Software hat die Rabatte darüber hinaus nach dem Level des Katers vergeben. Sparfüchse konnten die Scans sowohl in der Unternehmens-App als auch auf der Webseite durchführen und die witzigen Bilder danach in den sozialen Medien teilen.

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Schwindel

Ungewöhnlich ist die von der PR-Agentur DM9 durchgeführte Kampagne definitiv, doch mittlerweile wird die Ernsthaftigkeit der klugen Marketing-Maßnahme angezweifelt. Der Grad des Katers wurde bei der Aktion angeblich durch eine Gesichtserkennungssoftware ermittelt, doch diese scheint nicht wirklich funktioniert zu haben.

Vielmehr gehen Medien jetzt davon aus, dass es sich bei der Aktion der Kette Burger King lediglich um einen humorvollen Marketing-Gag gehandelt habe. Scheinbar wird in den Datenschutzrichtlinien der Rabattaktion erwähnt, dass es sich um eine fiktive Einschätzung des Katergrades handele. Somit hat der Zustand des eigenen Gesichtes nicht wirklich einen Einfluss auf den erhaltenen Rabatt genommen. Stattdessen wurden die Coupons per Zufallsverfahren an die Kunden ausgegeben.