Eingestampft im März: Deutsche Traditionsfirma gibt es nicht mehr

Ein Elektrogeschäft ist gut beleuchtet und hat breite Gänge. In den Regalen stehen Waschmaschinen und andere elektronische Geräte für den Haushalt. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich keine Kunden im Geschäft.
Symbolbild © istockphoto/Serghei Starus

Eine Deutsche Traditionsfirma im Telekommunikationsbereich ist pleite und wird Ende März ihre Dienste einstellen. Eine bittere Enttäuschung für viele Kunden. Das passiert nun mit Gigaset.

Die Nachricht traf viele Kunden überraschend: Die Deutsche Traditionsfirma Gigaset ist insolvent und stellt ihre Smart Home/Care-Dienste zum 29. März ein. Dies gab das Unternehmen auf der eigenen Webseite gab bekannt. Denn trotz der Suche nach einem Interessenten für diese Sparte konnte leider keine Übernahme erfolgen. Dies bedeutet, dass ab dem genannten Datum alle Nutzer dieser Dienste vor einem Leerlauf stehen. Sich nach Smart-Home-Alternativen umzuschauen, kann nun nur jedem ans Herz gelegt werden.

Auswirkungen für Kunden und mögliche Ansprüche

Mit der Einstellung der Smart Home/Care-Dienste endet ein Kapitel für viele Kunden, die auf die Produkte von Gigaset gesetzt haben. Die Geräte werden nach dem 29. März nicht mehr funktionieren und somit unbrauchbar sein. Viele müssen sich ab da wohl oder übel einen neuen Anbieter suchen.

Die Absage an eine Übernahme dieses Geschäftsbereichs bedeutet für die Nutzer eine bittere Enttäuschung, da sie keine Möglichkeit haben, die betroffenen Geräte zurückzusenden. Da eine Weiterführung der Dienste nicht stattfindet, bleiben die Geräte nutzlos – und mit ihnen auch die Smart-Home-Funktionen.

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Das könnt ihr nun tun

Zudem ist es für Kunden nicht möglich, die betroffenen Produkte zurückzusenden. Sollten dennoch Ansprüche gegen Gigaset bestehen, müssten diese als Insolvenzforderungen beim gerichtlichen Sachverwalter angemeldet werden. Dies ist jedoch ein kompliziertes und langwieriges Prozedere.

Die Nachricht von der Insolvenz und der Einstellung der Dienste hat bei vielen Kunden zurecht Verunsicherung und Unmut ausgelöst. Die Zukunft bleibt für sie ungewiss und es ist fraglich, ob und inwieweit sie ihre Ansprüche gegenüber Gigaset durchsetzen können. Man kann nur hoffen, dass alle betroffenen Nutzer schnell Alternativen für ihre Smart Home/Care-Bedürfnisse finden können. Zum Glück gibt es viele weitere Anbieter für Smart-Home-Dienste wie Devolo und Magenta, auf die ihr zurückgreifen könnt.