Engpässe drohen: Erste Supermärkte werden nicht mehr beliefert

Leere Regale im Supermarkt.
Symbolbild © istockphoto/CASEZY

Jetzt drohen für einige Produkte wiederholt Engpässe, denn die Supermärkte werden aktuell nicht mehr ausreichend beliefert. Die Ursache dafür hält schon seit Wochen an.

Die Verbraucher müssen sich jetzt umstellen, denn es drohen Engpässe, weil Supermärkte nicht mehr beliefert werden.

Engpässe bei den Supermärkten: Es wird ernst

Wie es in Meldungen heißt, drohen jetzt wiederholt Engpässe, und erste Supermärkte werden jetzt schon nicht mehr beliefert. Die Gründe dafür sind in den vergangenen Wochen und Monaten zu finden. Ein großer Lebensmittelhersteller hat nun die Lieferung seiner Produkte an die Supermärkte eingestellt.

Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Allerdings akzeptieren zahlreiche Einzelhändler die vorgegebenen Preise der Hersteller nicht mehr. Daraus resultieren regelrechte Preiskämpfe zwischen dem Händler und dem Hersteller. Ein solcher Preiskrieg scheint jetzt zu eskalieren.

Diese Märkte gehen leer aus

In einigen Supermärkte und Discountern stehen bereits jetzt die Regale leer. Dabei fällt beim Einkauf auf, dass bestimmte Produktgruppen fehlen. Während manche Artikel aufgrund des Krieges in der Ukraine nicht vorrätig sind, fehlen andere aus einem völlig anderen Grund. Denn hier können sich die Hersteller nicht mit den Händlern über die Preise einigen. So scheint eine Preisstreitigkeit nun eskaliert zu sein, denn Nestlé hat angekündigt, einen Lieferstopp einzuleiten. Die daraus entstehenden Engpässe betreffen gleich mehrere Supermärkte, welche fortan nicht mehr beliefert werden. Diese sind Globus, Netto, Metro, Bünting und Tegut. Alles Supermärkte, die zur Retail Trade Group RTG gehören.

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Preisstreit sorgt für Lieferstopp

Die Engpässe der betroffenen Produkte, welche die Supermärkte jetzt nicht vorrätig haben, können nur enden, wenn diese wieder Ware von Nestlé erhalten. Dies kann jedoch erst der Fall sein, wenn sich die Einzelhändler mit dem Hersteller einigen. Angeblich soll Nestlé einen zweistelligen Prozentsatz als Preiserhöhung gefordert haben. Dieser Forderung habe die RTG bislang nicht zugestimmt. Daher hat der Hersteller indessen die Lieferung eingestellt. Wie lang die Streitigkeiten noch andauern, ist derzeit nicht abzuschätzen.