Engpässe zu Ostern erwartet: Völlig neues Lebensmittel betroffen

Hamsterkäufer im Supermarkt
Symbolbild Foto: pr

Eine echte Krise könnte sich jetzt für Verbraucher anbahnen. Engpässe werden zu Ostern erwartet, von denen ein völlig neues Lebensmittel betroffen sein könnte. Damit haben viele sicherlich nicht gerechnet.

Bald ist Ostern, doch für zahlreiche Verbraucher könnte das mit einer regelrechten Krise einhergehen. Denn es werden spezielle Engpässe zu Ostern erwartet, die ein völlig neues Lebensmittel betreffen.

Kommt es zu einer Krise?

Erneut gibt es Meldungen darüber, dass ein bestimmtes Lebensmittel in Kürze knapp werden könnte. Dabei handelt es sich um ein Lebensmittel, das an Ostern für viele Haushalte unverzichtbar ist. Aufgrund einer angekündigten Eierkrise könnten manche Nester an Ostern etwas leerer sein.

Laut Experten müssen sich die Verbraucher auf eine mögliche Knappheit an Eiern in den Supermärkten und Discountern einstellen. Diese könnte schon wenige Tage vor Ostern beginnen. Seit November 2022 ist der Preis für Eier sowie viele andere Lebensmittel angestiegen.

Deswegen droht Eier-Knappheit

Die Situation der Geflügelhalter hat sich seither nicht wirklich verbessert. Jetzt droht wenige Tage vor dem Osterfest ein Eiermangel. Dabei gehören die hart gekochten Eier traditionell zum Osterfest in Deutschland. Ob als Snack, bunt bemalt oder sogar versteckt, Ostern und Eier gehen für viele Hand in Hand.

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Doch die Geflügelhalter kämpfen mit mehreren Faktoren. So haben sich die Kosten für Futter, Energie und die Löhne bei den Geflügelbauern ebenfalls deutlich erhöht. Zudem belastet der Ausbruch der Vogelgrippe zahlreiche Betriebe, sodass viele Tiere seit vergangenem Jahr getötet werden mussten.

Weitere Faktoren der Geflügelbranche

Eine Eierkrise könnte sich auch deswegen zu Ostern anbahnen, da das Verbot des Kükentötens den Hühnernhaltern ebenfalls zu schaffen macht. So dürfen seit Neuestem keine männlichen Küken nach dem Schlüpfen mehr getötet werden. Die Aufzucht der Hähne ist jedoch unwirtschaftlich und verursacht hohe Kosten.

Indem man zuvor eine geschlechtsspezifische Erkennung im Ei durchführt, könnte die Aufzucht der Bruderhähne verhindert werden. Allerdings ist dies mit einer hohen Investition verbunden, welche für zahlreiche Betriebe nicht stemmbar ist. Sie haben daher ihren Bestand an Legehennen aufgegeben. Dies führt zusätzlich zu einem Mangel an Eiern.