Gartenarbeit ab März verboten: Strafen bis 100.000 Euro drohen

Pflanze im Garten wird gewässert mit einem Wasserschlauch
Symbolbild © istockphoto/brebca

Ab März sind alle Gartenarbeiten verboten. Die Strafen können bis zu 100.000 Euro betragen. Das Bußgeld ist ab sofort zu zahlen.

Ab März sind diese Gartenarbeiten verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 100.000 € rechnen.

Diese Gartenarbeiten sind ab März verboten

Es gibt eine ganze Reihe von Arbeiten, die ab März im eigenen Garten verboten sind. Sie sind gesetzlich geregelt. Niemand sollte sich über diese Gesetze hinwegsetzen, denn es drohen hohe Bußgelder. Außerdem beruhen die Vorschriften auf Naturgesetzen und auf den Schutz der Flora und Fauna. Wer seine Hecke radikal zurückschneiden, Sträucher kürzen oder einen Baum fällen will, sollte sich beeilen. Ab März sind solche Arbeiten verboten.

Von März bis September: Gartenarbeiten verboten

Grund dafür können z.B. Vögel sein, die in den Hecken nisten. Durch die Arbeiten würde die Lebensgrundlage dieser Tiere zerstört. Leichte Formschnitte und Rückschnitte sind jedoch das ganze Jahr über erlaubt. Wer sich unsicher ist, kann beim zuständigen Umweltbundesamt oder auch bei der Gemeinde nachfragen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. So sollte man sich vor größeren Gartenarbeiten grundsätzlich erkundigen, ob es in diesem Zusammenhang besondere Vorschriften gibt.

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Hohe Bußgelder drohen

Wer den diesjährigen Stichtag verpasst hat, sollte sich in Geduld üben. Die unzähligen Insekten und Vögel, die in den Sträuchern, Hecken und Bäumen leben, haben sich ihre Ruhe verdient. Ab dem 1. Oktober können die Gartenarbeiten wieder aufgenommen werden. Laut Bußgeldkatalog droht ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro, wenn dennoch das ganze Jahr über gearbeitet wird. Grundsätzlich entscheidet jedes Bundesland selbst über die Höhe und Härte der Strafen. Am härtesten sind die Regelungen in Mecklenburg-Vorpommern, wo der Bußgeldrahmen voll ausgeschöpft wird. An dieser Stelle sei gesagt: Wer sich an die Regeln hält und mit dem Rückschnitt bis zum Herbst wartet, geht kein Risiko für den eigenen Geldbeutel und auch nicht für die Flora und Fauna hier bei uns ein.