In den nächsten Tagen: Preiserhöhungen für Zigaretten kommen

Zigaretten in einer Schachtel
Symbolbild © istockphoto/13threephotography

Die Tabaksteuer soll ansteigen. Gleichzeitig erhöhen die Hersteller wieder einmal die Kosten für  Zigaretten. Das kommt auf alle Raucher zu.

Wer bereit ist, mehr für Zigaretten auszugeben, kann auch weiterhin rauchen. Ab dem Januar 2023 startet die schrittweise Anpassung der neuen Preise. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Finanzen hervor.

Tabaksteuer erhöht die Zigarettenpreise

Von 2022 bis 2026 soll die Tabaksteuer jedes Jahr um acht Cent ansteigen. Laut dpa soll die Schachtel Zigaretten schon ab Januar zehn Cent mehr kosten. Anstelle der bisherigen 7,60 Euro für eine kleine Schachtel Zigaretten, müssen die Raucher nun 7,70 Euro ausgeben.

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Auch wenn die Raucher über längere Zeit Ruhe hatten, gehen die Preiserhöhungen nun in die nächste Runde. Verantwortlich dafür werde die Tabaksteuer gemacht. Das erklärte das Bundeskabinett zuletzt in einer aktuellen Pressemitteilung. Die letzte Anpassung der Steuer erfolgte vor circa zehn Jahren. Man ziele vor allen Dingen auf eine moderate und allmähliche Preissteigerung.

Mehr Kosten für E-Zigaretten und Liquids

Doch auch die Raucher der E-Zigaretten müssen sich auf eine preisliche Veränderung einstellen. Seit Juli 2022 müssen Verbraucher Mehrwertsteuer auf die E-Liquids, die Flüssigkeiten in den E-Zigaretten, zahlen.

Außerdem soll sich die Tabaksteuer auch in diesem Bereich Kosten treibend auswirken. Lange Zeit kostete das fertig gemischte Liquid um die fünf Euro. Heute geben die Verbraucher für 10 Milliliter Liquid sieben Euro aus. Überdies sei mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.

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So viel kosten die Zigaretten 2026

Das Ziel sei es auch, in diesem Bereich die Preise allmählich anzuheben. Das Ende der Fahnenstange soll 2026 erreicht sein. Allein zwischen den Jahren 2025 und 2026 werden den Rauchern für ihre Zigaretten pro Packung 0,15 Euro mehr berechnet. Das dürfte die wenigsten Raucher freuen.

Laut Bundesministerium möchte man über die Preissteigerungen das Rauchen weniger attraktiv gestalten und noch mehr Menschen davon abhalten, sich einen Glimmstängel anzustecken. In diesem Zusammenhang sollte auch die Aufklärung über die E-Zigaretten zunehmen, um gerade die junge Zielgruppe zu schützen.