Kostenfalle droht: Neue Preisschilder kommen in Supermärkte

Ein volles Regal im Supermarkt.
Symbolbild © IMAGO/Eibner

Vorsicht: Hier droht laut Experten eine Kostenfalle durch die neuen Preisschilder der Supermärkte. Für viele Verbraucher können die neuen Auspreisungen zu einem wirklichen Problem werden.

Kunden vergleichen häufig vor ihrem Einkauf die unterschiedlichen Angebote der Discounter und Supermärkte. Doch hier lauert eine Kostenfalle, welche durch neue Preisschilder der Supermärkte noch begünstigt wird.

Bald kommt der große Hammer

Wer aufmerksam einkaufen geht, der bemerkt Veränderungen in seinem Discounter oder Supermarkt sofort. Spätestens ab 2024 zeigt sich dann ein regelrechter Hammer in allen Filialen. Doch Verbraucherschützer warnen, denn eine Kostenfalle soll durch neue Preisschilder der Discounter und Supermärkte drohen.

Hierbei geht es auch um das Thema des Preisvergleichs. Bald schon könnte es geschehen, dass Verbraucher die Preise jede Stunde vergleichen müssten, um die günstigen Konditionen zu nutzen. Seit einiger Zeit lösen digitale Schilder die Papierschilder an den Regalen ab. Jedoch erwächst daraus auch direkt ein Problem.

Zeit, Geld und Kostenersparnis

Laut Experten sparen die Händler viel Zeit und Aufwand durch die digitalen Schilder. Auch kann so der Papiermüll um ein Vielfaches reduziert werden. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen, denn die neuen Preisschilder könnten sich als Kostenfalle entpuppen, so die Experten weiter. Dabei gilt die Warnung aber nicht nur je Tag, sondern gleich für mehrere Zeiten am Tag.

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Wie die Verbraucherzentrale Hamburg zu bedenken gibt, könnten die regelmäßigen Preisanpassungen dazu führen, dass die Verbraucher nur noch selten davon profitieren würden. Bei sommerlichen Temperaturen könnte der Preis für Grillfleisch rasch nach oben schnellen. Binnen Sekunden würden die Märkte die Preise an den Regalen verändern.

Daher warnt der Verbraucherschutz vor der Anwendung von dynamischen Preisen. Ein solches Prinzip nutzen Tankstellen, die dadurch seit einiger Zeit in der Kritik stehen. Zudem erklärt der Verbraucherschutz auch, dass die Preistransparenz durch die digitalen Anzeigen leiden könnte: ″Durch sich ständig wechselnde Preise wäre es außerdem nahezu unmöglich, Angebote verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen und den Durchblick zu behalten“, schreibt die Verbraucherzentrale dazu.