Kunden sind sauer: Ärger um Grillfleisch bei Aldi, Lidl und Edeka

Grillfleisch auf dem Grill.
Symbolbild © istockphoto/Artem Zakharov

Jetzt gibt es offenbar Ärger mit den Kunden, denn das Grillfleisch von Aldi, Lidl und Edeka sowie anderen Märkten scheint Probleme zu verursachen.

Das Fleisch aus Discountern wird auch gern als Billig-Fleisch bezeichnet. Jetzt sind die Kunden sauer, denn es gibt Ärger mit dem Grillfleisch von Supermärkten und Discountern.

Viel Rauch ums Grillen

Derzeit ist eine hitzige Diskussion entbrannt. Die Kunden scheinen sauer zu sein, denn der Ärger um das Grillfleisch aus Supermärkten und Discountern wird immer größer. Besonders häufig diskutiert wird dabei die niedrigste Haltungsstufe, aus der das Grillfleisch oft stammt.

Laut dem World Wildlife Fund (WWF) bewerben die Supermärkte und Discounter zur Grillsaison offenbar weiterhin überwiegend Fleischprodukte, während vegetarische Alternativen noch immer deutlich im Hintergrund stehen. Viele Kunden greifen dabei zu billigen Angeboten, die sie in den Prospekten von Lebensmittelmärkten finden. Dass das Fleisch so günstig über die Ladentheke geht, hat dabei einen bestimmten Grund.

Günstiges Fleisch weit vorne

Der WWF hat einen Grillfleischcheck durchgeführt, der das erschreckende Ergebnis zutage gefördert hat. Laut dem Check findet sich überwiegend günstiges Fleisch in den Angebotsprospekten der Supermärkte. Demnach sollen über neunzig Prozent der angebotenen Fleischprodukte aus der Haltungsstufe 1 und 2 stammen.

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Insgesamt prüfte der WWF 330 unterschiedliche Produkte aus den Werbeprospekten, von denen lediglich zehn Artikel Bio-Fleisch gewesen sein sollen. Wie es heißt, habe die Umweltschutzorganisation 54 Prospekte von bekannten Supermärkten und Discountern geprüft. Sie wählte dabei den Zeitraum April und Mai.

Angebot enttäuscht

Doch nicht nur der WWF kritisiert immer wieder das Angebot der Discounter und Supermärkte. Auch die Kunden sind teilweise sauer und machen ihrem Ärger über das billige Grillfleisch unter anderem im Netz Luft. Alternativen seien häufig nicht in Rabatt-Aktionen enthalten, heißt es weiter.

Dennoch gibt es auch etwas Positives zu berichten, denn laut der Umweltschutzorganisation WWF soll der Fleischkonsum in Deutschland im Jahr 2022 ein Rekordtief erreicht haben. Ob dieser Wert in diesem Jahr erneut unterschritten werden kann, bleibt abzuwarten.