Leere Regale: Grundnahrungsmittel in Supermärkten wird teurer

Leeres Regal im Supermarkt, da ein Lieferstopp verhängt wurde
Symbolbild © istockphoto/Zephyr18

Bestimmte Grundnahrungsmittel werden in vielen Supermärkten demnächst teurer. Außerdem hat der Klimawandel Auswirkungen auf die Verfügbarkeit dieser Lebensmittel. Einige Produkte könnten in Geschäften bald knapp werden.

Kaufland, Rewe und andere Supermärkte stehen vor einem Problem, das ihre Kunden beunruhigt: Bestimmte Grundnahrungsmittel werden in vielen Supermärkten demnächst teurer. Was sind die Gründe dafür und wie könnten sich diese Entwicklungen auf Verbraucher auswirken?

Leere Regale und steigende Preise in Supermärkten

Seit einigen Monaten sind Kunden in den Supermärkten besorgt über die leeren Regale und die stark ansteigenden Preise. Anstelle der gewohnten Lebensmittel finden sie nur noch leere Regale vor oder müssen tiefer in die Tasche greifen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Experten warnen vor den Auswirkungen des Klimawandels auf die Verfügbarkeit und die Kosten von Nahrungsmitteln. Michael Berger, ein Fachmann für Landwirtschaft beim Umweltschutzverband WWF, hebt hervor, dass einige Produkte wie Kakao, Kaffee, Avocados und Orangensaft in Zukunft knapper werden könnten. Dies ist auf die zunehmenden Wetterextreme und die Auswirkungen von Monokulturen auf die Ernte zurückzuführen. Ein Beispiel dafür ist das Olivenöl, dessen Ertrag in Spanien aufgrund trockener Witterungsbedingungen stark gesunken ist. Ähnliches gilt für Kaffeebauern weltweit, die unter den Folgen des Klimawandels und Ernteausfällen zu leiden hatten.

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Supermärkte wollten Verbrauchern neue Alternativen bieten

Die besorgten Verbraucher äußern ihre Bedenken, dass bestimmte Lebensmittel in Zukunft möglicherweise knapper werden könnten. Diese Befürchtungen spiegeln sich auch in Umfragen wider, die zeigen, dass viele Kunden beunruhigt sind. Um die Auswirkungen auf die Verbraucher zu mildern, arbeitet der Einzelhandel daran, alternative Beschaffungswege zu finden. Zum Beispiel werden Erdbeeren nun auch aus Griechenland eingeführt, um die Abhängigkeit von anderen Anbauländern zu reduzieren. Gleichzeitig setzen Supermärkte vermehrt auf regionale Produkte, um den Einfluss des Klimawandels auf die Lebensmittelversorgung abzuschwächen. Trotz der Herausforderungen durch den Klimawandel bleiben Experten zuversichtlich, dass es möglich ist, die Vielfalt des Lebensmittelangebots aufrechtzuerhalten.