Plage breitet sich aus: Haushalte verstreuen Backpulver im Garten

Eine Frau mischt Zucker, Backpulver und Zimt.
Symbolbild © istockphoto/Olga PS

Diese kleinen Krabbeltiere können durchaus eine Plage im Garten darstellen und viele nutzen Backpulver, um sie zu bekämpfen. Doch Experten warnen davor.

Gegen zahlreiche Insekten gibt es praktische Hausmittel. Bei dieser Plage im Garten ist Backpulver laut Experten jedoch keine gute Option.

Sie kehren jetzt zurück

Mit den wärmer werdenden Tagen kehren auch zahlreiche Insekten wieder in die Natur zurück. Ameisen können dabei schnell lästig werden. Viele greifen zu Backpulver und verstreuen dies im Garten oder auf dem Balkon, wenn die Krabbeltiere mal wieder zur Plage werden. Was als effektives Hausmittel gilt, wird von Experten jedoch negativ bewertet.

Tatsächlich sollten Gartenbesitzer nicht zu Backpulver greifen, wenn sie Ameisen loswerden möchten. Jedoch sollte man auch die Finger von Chemikalien lassen, da diese generell nicht gut für den Garten und die Umwelt sind. Anstatt Backpulver oder ähnliche Produkte einzusetzen, sollte man zu einem anderen Hausmittel greifen, das gut gegen die Plagegeister hilft.

Das hilft gegen Ameisen

Viele greifen bei einer Plage durch Insekten schnell zu Backpulver und verstreuen es im Garten oder an den betroffenen Stellen. So soll verhindert werden, dass die Tiere bis ins Haus vordringen. Backpulver gilt als Bekämpfungsmittel gegen Ameisen allerdings als äußerst fraglich, da die Wirksamkeit angezweifelt wird und die Tiere in der Regel daran sterben.

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Ameisen sind für Wälder und den Garten nämlich sehr wichtig und sollten daher nicht getötet werden. Besser ist es, sie dort zu vertreiben, wo sie unerwünscht sind. Um dies zu erreichen, soll laut Experten Essig ein richtiges Wundermittel sein. Offenbar mögen die Ameisen den Duft des Essigs nicht und ziehen langfristig den Rückzug an, wenn sie damit in Berührung kommen.

Ameisen sprechen miteinander

Die Insekten gelten als sehr intelligent und unterhalten sich untereinander. Wenn Ameisen Futter finden, so teilen sie dies den anderen mit. Alternativ kommunizieren sie auch miteinander, wenn sie etwas Ungenießbares entdecken. Dazu legen sie eine entsprechende Duftspur oder unterbrechen diese.

Dieses Verhalten kann sich jeder durch den Einsatz von Essig zunutze machen. Sollte also eine entsprechende Ameisenstraße vorhanden sein, so kann ein wenig Essig als Unterbrechung fungieren und dafür sorgen, dass die Plage ganz ohne Backpulver im Garten das Weite sucht.