Plötzliche Pleite: Deutscher Getränkehersteller steht vor Insolvenz

Abfüllanlage für Getränke.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Erneut gibt es eine negative Meldung. Die Nachricht von dieser Pleite lässt aufhorchen, denn nun steht ein deutscher Getränkehersteller offenbar vor seiner Insolvenz. Dabei brachte das Unternehmen Getränke mit äußerst innovativen Rezepten auf den Markt.

Traurig, aber wahr! Nun wird die nächste Pleite vermeldet, denn ein Getränkehersteller aus Deutschland soll sich kurz vor der Insolvenz befinden.

Schon wieder alles aus und vorbei

Es ist schade und erschreckend zugleich. In den vergangenen Wochen und Monaten verging kaum ein Tag, an dem nicht ein Unternehmen seine Insolvenz bekannt geben musste. Jetzt scheint es erneut eine Pleite in Deutschland zu geben, denn wie Medien berichten, soll ein deutscher Getränkehersteller kurz vor der Insolvenz stehen.

Ein Start-up, das sich in Deutschland auf dem Getränkemarkt etablieren wollte, konnte seine gesteckten Zielen nicht erreichen. Wie es jetzt heißt, habe die Frischemanufaktur ihre Pleite vermelden müssen, womit der Getränkehersteller offenbar kurz vor der Insolvenz stehe. Im Portfolio des Produzenten stand unter anderem das „Lieblingswasser“, das mit Geschmacksrichtungen wie „Zitrone und Thymian“ sowie „Brombeere mit Zitronengras“ überzeugte.

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Die Suche nach Investoren blieb erfolglos, sodass die letzten Schritte jetzt offenbar eingeläutet wurden. Wie es weiter heißt, seien bereits die letzten Mitarbeiter gekündigt worden. Die Frischemanufaktur gründete Jenny Müller im Jahr 2017 in Beuna, im Saalekreis. Berühmt wurde der Betrieb durch ein besonderes Verfahren, das die Haltbarkeit von Obstsalaten revolutionierte.

Trotz aller Bemühungen – die Tore schließen sich

Im Jahr 2019 brachte die Frischemanufaktur dann das erste Mal aromatisiertes Wasser in die Regale der Supermärkte. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich konnten die Kunden das Aroma-Wasser kaufen. Insolvenzverwalter Christian Heintze erklärte gegenüber Medienvertretern: „Die Umsätze haben nicht zu den Kosten gepasst.“

Obwohl das Produkt eine positive Resonanz erhalten habe, sei anhand der Zahlen deutlich ersichtlich, so Heintze, dass das Unternehmen „nie Gewinne erwirtschaftet“ habe. Dennoch sei dies auch bei vielen anderen Start-ups der Fall. Wie Heintze abschließt: „So geht es auch anderen jungen Unternehmen.“ Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowie die Suche nach Investoren würden sich innerhalb der Branche ebenfalls schwierig gestalten, heißt es zum Schluss.