Sieger: Billiger Discounter-Kaffee räumt bei Stiftung Warentest ab

Kaffeebohnen werden in Händen gehalten.
Symbolbild © istockphoto/Schwede-Photodesign

Damit haben die Verbraucher nicht gerechnet. Doch dieser Discounter-Kaffee wurde nun zum Sieger bei einem Vergleich von Stiftung Warentest. Um folgendes Produkt handelt es sich.

Dass ausgerechnet ein Discounter-Kaffee bei Stiftung Warentest abräumt, dürfte die meisten Menschen überraschen. Denn oft glaubt man, dass echt guter Kaffee auch einiges kosten sollte. Immerhin wird er in den verschiedensten Hipster-Cafés für teilweise bis zu 10 Euro angeboten. Umso überraschende ist nun das Ergebnis des Verbrauchermagazins.

Insgesamt 21 Sorten im Test

Stiftung Warentest testete 21 Discounter-Kaffee-Sorten. Dabei überprüft wurden unter anderem das Aussehen der Bohnen, ihr Geruch sowie natürlich auch der Geschmack. Zusätzlich testete Stiftung Warentest den Kaffee im Labor und suchte nach gefährlichen Inhaltsstoffen. Zudem hat man zwischen zwei Bohnensorten unterschieden. Zum einen die sogenannte „Crema-Bohne“ und zum anderen die Espresso-Bohnen.

Der Kaffee, welcher bei Stiftung Warentest im Bereich „Crema“ besonders positiv auffiel, ist der „Cafèt Caffè Crema Barista“ von Netto. Aber auch der „Moreno Caffè Crema“ von der Discounter-Kette Aldi Nord schnitt sehr gut ab. Den dritten Platz belegt ein Lidl-Kaffee namens „Caffè Crema Gustoso“. Wer lieber Espresso trinkt, der kann laut den Testergebnissen mit dem Espresso „Italiano Cremoso“ von Lacazza oder aber dem „Intermezzo“ von Segafredo nichts verkehrt machen.

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Kaffee frei von schädlichen Stoffen

Stiftung Warentest überprüfte den Discounter-Kaffee zudem auf Schadstoffe. Besonders wichtig war dabei, kein Acrylamid vorzufinden. Denn dieses entsteht schnell beim Rösten der Bohnen und gilt als krebsauslösend. Glücklicherweise wurden in keinem der Disocunter-Kaffees von Stiftung Warentest krebserregende Stoffe gefunden. Insgesamt 20 Kaffeesorten konnte man in diesem Bereich mit „gut“ bewerten und nur einer schnitt mit lediglich „befriedigend“ ab.

Nachdem ein Discounter-Kaffee nun so gut abschnitt, lohnt es sich in Zukunft durchaus, auch einmal zu günstigeren Produkten zu greifen. Es muss nicht immer die teure Markenware sein, wenn man sich am Morgen einen Kaffee aufbrühen will. Wieder einmal zeigt sich: Genuss muss nicht teuer sein.