Traditionsprodukt vorm Aus: Drastische Folgen für alle Aldi-Filialen

Mehrere Kunden stehen an einer Kasse in einer Filiale von Aldi.
Symbolbild © imago/Pius Koller

Beim Discounter Aldi brechen gleich mehrere Produktsegmente ein. Denn wie es heißt, gibt es aktuell drastische Folgen für alle Aldi-Filialen zu befürchten. Der Grund ist ein Lieferant, der augenscheinlich in Schwierigkeiten geraten ist.

Aldi steht ein unangenehmer Start ins Wochenende bevor. Die Folgen für alle Aldi-Filialen sind aber noch längst nicht komplett absehbar.

Traditionsprodukte könnten komplett verschwinden

Wie derzeit Medien berichten, hat ein Aldi-Lieferant seine Insolvenz angemeldet. Doch dabei geht es nicht nur um einen, sondern gleich um drei Insolvenzen, die vom Unternehmen ausgehen. Wie nun mit den Produkten verfahren wird, die auch bei Aldi in den Regalen stehen, ist unklar. Die Folgen für die Aldi-Filialen könnten eine Auslistung sein.

Die Stute-Unternehmensgruppe gilt als Stammlieferant für den Discounter. Der Konzern gab jetzt seine Insolvenzen bekannt, erklärte dabei aber nicht, welche Segmente die Anträge betreffen. Laut Medienberichten soll bislang kein Stellenabbau am Produktionsstandort in Paderborn geplant sein. Dort unterhält der Betrieb gleich zwei Standorte. Fest steht jedoch, dass die Pleite drei operative Gesellschaften der Unternehmensgruppe betrifft.

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Gründe für das Aus

Neben den steigenden Kosten für Personal, Energie und für Rohstoffe hat sich auch das Marktumfeld stark und schnell verändert, was dem Unternehmen zusetzte, heißt es. Dieses Zusammenspiel hat nunmehr dazu beigetragen, dass der Konzern die Reißleine ziehen muss. Auch im internationalen Wettbewerb sollen die Nachteile für den Paderborner Konzern massiv sein.

Das Insolvenzverfahren wird in Eigenverwaltung stattfinden, heißt es weiter. Das Ziel soll eine Sanierung des Betriebes sein, sodass auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben können. Außerdem möchte sich die Stute-Unternehmensgruppe eine Zukunftsfähigkeit aufbauen und sichern. Der Konzern gilt als einer der wichtigsten Obst- und Gemüse-Verarbeiter Deutschland und zeigt sich optimistisch.

Die Folgen aus der aktuellen Situation sind zum einen, dass der Hersteller Stute sich für alle Aldi-Filialen darauf konzentriert, die Dosenabfüllung voranzutreiben. 1885 wurde das Familienunternehmen gegründet und produziert heute neben Getränken und Konfitüren auch süße Brotaufstriche. Wie es abschließend heißt, soll sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern.