Über 4.000 Euro: Deutscher Konzern zahlt hohe Weihnachtsgelder

Eine Frau hält Geldscheine in der Hand. Diese Auszahlung steht jetzt an.
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Wer in diesem deutschen Konzern arbeitet, darf sich freuen, denn er bekommt ein besonders hohes Weihnachtsgeld. Bis zu 4.000 Euro extra gibt es hier für die Angestellten und Mitarbeiter.

Weihnachtsgeld – oder auch das 13. Gehalt – ist für viele Angestellte und Mitarbeiter ein kleines Highlight, welches ihnen die Weihnachtszeit versüßt. Von dem extra Geld werden Geschenke für die Liebsten gekauft oder auch das ein oder andere finanzielle Loch gestopft. Leider ist es in Deutschland nicht gang und gäbe, dass jedermann Weihnachtsgeld bekommt. Einige gehen leer, aus während wiederum andere bis zu 4.000 Euro bekommen. In diesem Konzern ist das möglich.

Unternehmen gut durch die Krise gekommen

So dürfen sich über hohe Weihnachtsgelder unter anderem die Angestellten von Porsche, aber auch Mercedes-Benz freuen. Beide Autohersteller haben die Coronakrise, aber auch die Inflation sehr gut gemeistert. Während andere Autozulieferer wie die ZF Friedrichshafen mit starken Rückgängen im Umsatz zu kämpfen hatte. Inzwischen hat allerdings auch dieses Unternehmen sich wieder gefangen. Eine Tatsache, die man auch bei dem ausgezahlten Weihnachtsgeld merkt.

So wird bei der ZF Friedrichshafen das Weihnachtsgeld nach Höhe der Dauer der Beschäftigung im Unternehmen ausgezahlt. Die sogenannten Stammbeschäftigten erhalten ungefähr 25 bis 55 Prozent des Gehalts brutto, erklärte man in den Medien. Abhängig ist die Auszahlung zudem vom Tarifgebiet, der Jobposition und der Beschäftigungsdauer. So kann ein Teamleiter etwas mehr als 4.000 Euro brutto Weihnachtsgeld erhalten.

Betrieb entscheidet selbst

Ob Weihnachtsgeld in einem Unternehmen ausgezahlt wird, bleibt jedem Betrieb selbst überlassen. Es wird lediglich verpflichtend, wenn es bereits in den letzten drei Jahren ausgezahlt wurde. Im Bundesland Baden-Württemberg ist ein weiteres großes Unternehmen, welches ein hohes Weihnachtsgeld auszahlt, die IG Metal. Hier dürfen sich Mitarbeiter auf bis zu 55 Prozent extra von ihrem Monatsgehalt freuen.

Was man dabei jedoch nicht vergessen darf: Das Weihnachtsgeld muss man versteuern. Das heißt, abhängig von der Steuerklasse, bleibt am Ende leider gar nicht mehr so viel von dem Geld übrig.