„Ware ist knapp“: Erste deutsche Supermärkte sind leergefegt

Ein älteres Paar vor einem leeren Supermarkt-Regal.
Symbolbild © istockphoto/Drazen Zigic

Wieder einmal ist die Ware knapp und die ersten deutschen Supermärkte sind wie leergefegt. Inzwischen macht sich bei den Kunden wieder Frust breit.

Wieder einmal ist die Ware knapp und die ersten deutschen Supermärkte sind wie leer gefegt. Viele fragen sich, wie lange das noch so weitergehen soll. Auch die großen Supermarktketten sind betroffen.

Erste deutsche Supermärkte leergefegt

Viele Verbraucher haben sich vielleicht schon daran gewöhnt, dass einzelne Supermarktregale oft leer sind. Jetzt sind wieder die ersten deutschen Supermärkte leer, weil ein bestimmtes Produkt knapp geworden ist. Gleichzeitig steigen die Preise in Rekordhöhen. Nun hat es ein beliebtes Getränk erwischt, das viele zum Frühstück genießen.

Die meisten Deutschen greifen beim Frühstück zum Orangensaft, nutzen das Fruchtsaftgetränk aber auch gerne über den Tag verteilt als Vitaminspritze. Im Jahr 2021 tranken die Deutschen durchschnittlich sieben Liter Orangensaft pro Kopf und Jahr. Das ist ein beachtlicher Verbrauch, der mit entsprechend hohen Gewinnspannen für die Produzenten einhergeht.

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Lieferengpässe und enorme Preissteigerungen bei den Rohstoffen

Wer auch in Zukunft Orangensaft genießen will, muss wohl oder übel mehr dafür ausgeben. Schlechte Ernten und eine Pflanzenkrankheit, die in Florida grassiert, sind dafür verantwortlich. Darunter leidet die gesamte Branche, bestätigt auch die Deutsche Presse-Agentur. Ein Anhaltspunkt für die Preise in Deutschland ist die Warenterminbörse in den USA. Demnach ist der Preis für Orangensaftkonzentrat deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist die Ware sehr knapp, was die Rohstoffkosten weiter in die Höhe treibt. Zuletzt waren deutsche Supermärkte oft wie leergefegt. Es gab nicht einmal das teure Orangensaft-Konzentrat.

Meist gibt es langfristige Verträge, die eine Belieferung sichern. Größere Zusatzaufträge können Unternehmen wie Valensina aber nicht bewältigen. Kommt es dann im Sommer noch zu Lieferausfällen und Engpässen, zeigt sich das immer wieder in leeren Supermarktregalen. Wer also einen günstigen Orangensaft mit hohem Fruchtgehalt sieht, sollte vielleicht die eine oder andere Flasche mehr mit nach Hause nehmen.