Wegen Tieren: Erste Haushalte legen Tennisbälle in ihren Garten

Ein Tennisball liegt im Garten auf dem Rasen
Symbolbild © istockphoto/Patrick Hatt

Viele Menschen fangen jetzt an, Tennisbälle in ihrem Garten zu verteilen. Der Grund dahinter ist verblüffend. Und noch einfacher könnte ein Trick gar nicht sein.

Angesichts unserer immer digitaleren Welt wird die Natur wichtiger und wichtiger. Ein Spaziergang im Park oder am See ist schön – aber besonders charmant ist ein eigenes kleines Stück Natur vor der Haustür. Viele Gartenbesitzer wissen leider gar nicht, was sie jetzt im Winter dort machen können. Dabei ist es so einfach. Mit ein paar Tennisbällen im eigenen Garten kann man viel Gutes tun. Klingt komisch? Wir erklären es.

Tennisbälle im Garten

Ein Garten ist ein Segen. Wobei man in einem bestimmten Bundesland aufpassen muss. Hier drohen jetzt nämlich heftige Maßnahmen und man diskutiert schon über ein Garten-Verbot. Abgesehen davon ist es einfach wohltuend, sich um sein Fleckchen Erde zu kümmern. Nur wissen die wenigsten, dass das auch im Winter möglich ist. Vielen Wildtieren fällt das Überwintern nämlich lange nicht so leicht wie uns Menschen. Dabei sind wir es, die ihnen die eisige Jahreszeit so einfach erleichtern können – mit nichts weiter als ein paar Tennisbällen im Garten. Der Trick wirkt Wunder.

Die Nahrungssuche ist für Tiere wie Hasen oder Eichhörnchen im Winter schwierig genug. Doch mit der Wassersuche sieht es noch sehr viel komplizierter und auch dringender aus. Bei den aktuellen Temperaturen finden die Tiere so gut wie kein Wasser, denn alle Vorräte sind zugefroren. Umso schöner ist es da zu hören, dass man dem mit ein paar normalen Tennisbällen in seinem Garten Abhilfe schaffen kann. Man legt sie einfach in eine Wasserquelle. Dies kann ein Teich sein oder eine Wassertränke – auch für eine einfache Pfütze werden die Nager und Waldbewohner dankbar sein.

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Hilfe für Tiere in der Not

Den Trick muss man allerdings anwenden, bevor das Wasser gefriert, denn sonst ist es zu spät. Die Tennisbälle in der Wasserstelle im eigenen Garten sorgen nämlich dafür, dass genau das nicht passiert. Auf der Wasseroberfläche sind sie permanent in Bewegung und verhindern so, dass das Wasser zu Eis wird. Bei der täglichen Herausforderung, den Winter zu überleben, werden die Wildtiere schnell eine dieser letzten Wasserstellen ausfindig machen und genüsslich im entsprechenden Garten ihre Kehlen befeuchten. Gutes tun kann so einfach sein. Und gegen ein paar Besucher aus dem Wald hat man im Winter auch bestimmt nichts einzuwenden.