Weihnachten: Veganer Nussbraten soll der neue Renner werden

Ein veganes Weihnachtsgericht aus Gemüse.
Symbolbild © istockphoto/Grzegorz Januszewicz

Bei allen, die auf Tierprodukte verzichten, könnte an Weihnachten ein veganer Nussbraten der Renner sein. Er bietet eine leckere pflanzliche Alternative zum klassischen Sonntagsbraten. Doch nicht nur Veganer werden von ihm begeistert sein.

Es bahnt sich ein neuer Trend fürs Festessen an, der sowohl Veganer als auch echte Fleischfans überrascht. Die Rede ist von einem veganen Nussbraten zu Weihnachten, der nicht nur fantastisch schmeckt, sondern ganz ohne tierische Zutaten auskommt. Dieses Rezept wird immer beliebter als perfekte Alternative zum klassischen Sonntagsbraten und verbreitet festliche Stimmung.

Gesunde, pflanzliche Zutaten für ein leckeres Weihnachtsessen

Natürliche Nüsse mit ihrer Fülle an Geschmacksnuancen und vielfältigen Strukturen bilden die Basis für dieses festliche Gericht. Jedoch besticht dieser vegane Braten nicht allein durch die Auswahl der Zutaten, sondern durch eine raffinierte, mühelose Zubereitung. Diese verspricht ein geschmackliches Erlebnis, das seineslgeichen sucht.

Diese Zutaten benötigt ihr:

  • 250 Gramm Nussmischung (z. B. aus Haselmüssen, Cashewkernen,Pekannüssen, Walnüssen etc.) und ein paar Nüsse zum Garnieren
  • 150 Gramm zarte Haferflocken
  • 100 Gramm Belugalinsen
  • 200 Gramm Möhren
  • 1 rote Zwiebel
  • 20 Gramm Petersilie
  • 2 EL Mehl nach Wahl
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Senf
  • 1 gehäufter EL Gulasch- oder Hackfleischgewürz
  • Salz
  • Pfeffer

So geht die Zubereitung

Röstet als Erstes die Nussmischung in einer Pfanne ohne Fett. Während die Nüsse abkühlen, könnt ihr die Linsen bei mittlerer Hitze in Wasser garen. Nach etwa zwanzig Minuten abgießen und abtropfen lassen. Danach hackt ihr die abgekühlten Nüsse im Mixer fein. Anschließend putzt und schält ihr Möhren und Zwiebel und schneidet sie in Scheiben. Wascht die Petersilie und trocknet sie. Anschließend vermischt ihr das Gemüse mit der Sojasauce, dem Senf und der Stärke im Mixer mit 50 Milliliter Wasser. Gebt dann das hierbei entstandene Püree zusammen mit den Haferflocken, Linsen und dem Mehl zu den gehackten Nüssen. Abschließend könnt ihr das Ganze mit dem Gulasch- oder Hackfleischgewürz würzen und verkneten. Dabei nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor und legt eine Kastenform mit Backpapier aus. Verteilt die Mischung darin und backt dann den Braten 60 Minuten lang im Ofen.

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Nach nur einer Stunde verströmt der Braten einen verführerischen Duft und hat eine knusprige Textur. Zu der Nussspezialität eignet sich als Beilage hervorragend Ofengemüse – egal ob Rote Bete, Mangold oder Fenchel –, das zeitgleich im Ofen gegart werden kann. Ein echtes Geschmackserlebnis, das nicht nur Vegetarier und Veganer anspricht, sondern auch als festliches Hauptgericht an Weihnachten punktet.