Zu teuer: Erste Fischbistros streichen Klassiker-Gericht von Karte

Die Frischetheke in einem Delikatessengeschäft oder Supermarkt. Für den Kunden sichtbar sind z.B. Krabben, Hummer, Meeresfrüchte, frischer Fisch und andere Delikatessen aus dem Meer.
Symbolbild © imago/Pond5 Images

Die Preise sind einfach zu hoch, deshalb streichen erste Fisch-Bistros jetzt ein Klassiker-Gericht von der Karte. Die Gastronomen müssten sonst die Preise auf die Kunden umlegen, die das wohl auf keinen Fall mehr bezahlen würden.

Die Preise steigen derzeit ins Unermessliche. Unlängst machte das klassische Fischbrötchen Schlagzeilen, da es ungeahnte Preisspannen erreichte. Kaum noch jemand ist in der Lage, diese zu bezahlen und sich die maritime Köstlichkeit zu gönnen. Darum ziehen erste Fisch-Bistros jetzt Konsequenzen und streichen ein beliebtes Klassiker-Gericht von der Karte. Sie können die Kosten einfach nicht mehr auf die Gäste umlegen. Das würde sich nämlich niemand mehr leisten wollen.

Fisch-Bistros streichen Klassiker-Gericht von Karte

Kaum jemand möchte sich beim Essen im Restaurant verschulden. Doch gerade bei Fisch und Meeresfrüchten kann es schnell teuer werden. Vielleicht streichen Fisch-Bistros deshalb nun ein Klassiker-Gericht von der Karte. Die Rede ist vom beliebten Krabbenbrötchen, das fast unerschwinglich geworden ist. So gibt es das beliebte Brötchen in der Großstadt Hamburg mittlerweile für stolze 15 Euro. Ein Grund dafür ist der enorme Kilopreis der Krabben, der derzeit bei 70 Euro liegt.

Lesen Sie auch
Drastische Schritte: Firma verramscht alle Produkte – hohe Rabatte

Keine Krabben mehr auf der Karte

Nach Aussagen der Händler würden sie an den Speisen ohnehin kaum oder gar nichts verdienen. Da sie diese hohen Kosten nicht an die Gäste weitergeben könnten, würden sie lieber darauf verzichten. Sonst müsste der Gast für einen Teller Krabben 30 Euro auf den Tisch legen. Andere Gastronomen sind dazu übergegangen, nur noch Krabbensuppe anzubieten, die mittlerweile ebenfalls bei knapp 9 Euro liegt.

Viele Restaurants hätten deshalb beschlossen, alle Krabbengerichte von der Speisekarte zu streichen, bis sich die Preise wieder erholen würden. Es wird zum Glück damit gerechnet, dass sich der enorme Preisanstieg in den nächsten drei bis vier Monaten wieder entspannen könnte. Bis dahin wird es die kleinen Krabben, die man früher in einem Brötchen für 5 bis 6 Euro kaufen konnte, wohl nur noch selten geben.