Bittere Botschaft: Regenfälle kehren nach Pfingsten zurück

Ein Lkw fährt über eine überschwemmte Straße. Das Scheinwerferlicht ist an und die Räder des Lkws kämpfen sich durch die Wassermassen. Im Vordergrund ist ein Warnschild vor Hochwasser zu erkennen.
Symbolbild © istockphoto/Animaflora

Das ist für viele Menschen eine schlechte Nachricht. Denn offenbar kehren die Regenfälle nach Pfingsten nochmals zurück. Es ist eine bittere Nachricht, welche die Lust auf den Sommer verdirbt.

In weiten Teilen Deutschlands beruhigt sich das Wetter über Pfingsten etwas, doch bleibt die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewittern erhalten. Die bittere Botschaft der Meteorologen und Wetterexperten lautet: Die Regenfälle kehren nach Pfingsten wieder zurück.

Das sommerliche Wetter ist erst einmal vorbei

Von dem schönen, warmen Wetter kann man sich in Deutschland in den kommenden Tagen verabschieden. Der Starkregen der Nacht verlagert sich im Tagesverlauf von Südwesten über den Westen und wird zwischen dem nördlichen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und dem südlichen Teil von Nordrhein-Westfalen für länger andauernden und ergiebigen Regen sorgen. Das zumindest sagen die Wetterexperten, welche prophezeien, dass die Regenfälle bleiben bzw. auch nach Pfingsten zurückkehren werden. Mit dem Ende des langen Pfingstwochenendes gibt es insbesondere im Alpenvorland wieder Gewittern und Starkregen. Dabei fallen die Temperaturen wieder weiter ab. So soll es in Oberstdorf sogar nur noch 6 Grad warm – oder in diesem Sinn eher kalt – werden.

Der Starkregen der Nacht verlagert sich im Tagesverlauf von Südwesten über den Westen und wird im Schwerpunkt zwischen dem nördlichen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und dem südlichen Teil von Nordrhein-Westfalen für länger andauernden und ergiebigen Niederschlag sorgen. Mancherorts ist unwetterartig mit Starkregen, Sturzfluten, Überflutungen, sowie Blitz- und Hagelschlag und stürmischen Windböen zu rechnen.

Lesen Sie auch
"Kältewelle im Juni": Extreme Wetterlage kommt nach Deutschland

Bereits gestern am Pfingstsonntag kündigten sich die Regenfälle an, die auch nach Pfingsten zurückkehren werden. Das Wetter ist wechselhaft und immer wieder verdecken Quellwolken die Sonne. In einigen Teilen von Deutschland gab es bereits die ersten Schauer und Gewitter. Im Rothaargebirge ist es extrem unbehaglich. Im Norden Deutschlands sind über Pfingsten nach dem zweiwöchig anhaltenden Sommerwetter ebenfalls Schauer und Gewitter zu erwarten.

Deutschland liegt zu Pfingsten zwischen einem Tief über Nordfrankreich und einem Hoch über Nordosteuropa. Zwischen diesen beiden Drucksystemen wird feuchte und sehr warme Luft aus Nordafrika über das Mittelmeer, wo sie sich mit Feuchtigkeit anreichert, nach Deutschland gelenkt. Dabei entwickeln sich in teils schwülwarmer Luft kräftigere Regenschauer und Gewitter.

Etwas angenehmer im Norden, wechselhaft im Süden

Nördlich der Linie von Münster und Dresden bleibt es trocken und nördlich einer Linie von Bremen und Berlin zeigt sich bei einem böigen Wind aus südöstlichen Richtungen häufiger die Sonne. Die Werte erreichen über dem Norden mit der Sonne sommerliche +24 bis +28 Grad, während über den Regionen mit Dauerregen kaum mehr als +15 Grad erreicht werden können. Aber spätestens nach Pfingsten kehren die Regenfälle zurück.

Pfingstmontag bilden sich, bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken, erneuten Schauern und Gewitter. Bei Werten zwischen 17 und 22 Grad an den Küsten von Nord- und Ostsee und 20 bis 26 Grad im übrigen Gebiet weht ein mäßiger, in Schauer- und Gewitternähe böig auffischender Wind aus südlichen bis südöstlichen Richtungen.