Sommersturm: Extremwetter kommt – „Lage unterkühlt“

Ein sommerliches Unwetter zieht auf.
Symbolbild © istockphoto/SVproduction

Nach den heißen Tagen kommt es zu einer schnellen Abkühlung. Wetterexperten warnen jetzt vor einem Sommersturm. Das sollte man dazu wissen.

Obwohl es den gesamten Juni über viel zu heiß war und fast überall in der Bundesrepublik die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen wurde, könnte sich das Wetter im Juli gänzlich anders entwickeln. Wetterexperten und Meteorologen warnen nun vor einem extremen Sommersturm.

Jetzt kommt das große Unwetter

In den vergangenen ersten Julitagen gab es bereits den ein oder anderen sehr kühlen Tag, meist begleitet von Unwetter und Gewitter. Doch anstelle einer direkten Rückkehr der heißen Temperaturen und des warmen Sommers, wird aktuell vor einem heftigen Sommersturm gewarnt. Bereits zum Wochenende hin soll es, laut Wetterprognosen der Experten, ungemütlich werden. Ganz besonders betroffen soll dabei der hohe Norden der Bundesrepublik sein. Aber auch in den übrigen Teilen von Deutschland könnte es gehörig stürmen.

In Nordrhein-Westfalen soll das Wetter besonders unangenehm werden. So sollen zum Wochenende hin nur noch knapp 20 Grad erreicht werden und am Montag wird es dann richtig dramatisch. Dann rollt ein großer Sommersturm über das Land – und der hat es in sich. Unter dem klangvollen Namen „Nikolaus“ rauscht nämlich von der Küste her ein Sturmtief heran, das jede Menge Unwetter mit sich bringt.

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Küstengebiete besonders betroffen

Für den Sonntag Abend gibt es dazu eine amtliche Unwetterwarnung für die Einwohner im Norden Deutschlands, wo Stürme mit bis zu 70 km/h auftreten können. Ganz besonders betroffen ist die Ostseeküste. Hier bringt der Sommersturm schwere Gewitter.

Immerhin schwächt der Sommersturm im Landesinneren im Verlauf des Montags wieder ab. Die Unwetterwolken lösen sich auf und es verbleiben lediglich kleine Quellwolken. Dabei bleibt es weitestgehend trocken. Lediglich direkt am Wasser gelegene Städte und Dörfer müssen noch verstärkt mit Regen und Gewitter rechnen. Die Temperaturen bleiben allerdings relativ niedrig. Höher als auf 25 Grad klettert das Thermometer hier nicht. Auf den deutschen Inseln kann es sogar mit nur 18 Grads vergleichsweise kalt für den Juli werden.