„Winter kommt“: Schneefälle werden in Deutschland erwartet

Ein Schneepflug räumt eine Straße vom Schnee.
Symbolbild © istockphoto/Jan Zabrodsky

Kaum zu glauben, aber der Winter soll in Deutschland schneller kommen als gedacht, vor allem im Süden. Nachdem es am Wochenende noch einmal schön warm wird, droht bereits nächste Woche ein Wintereinbruch.

Der Oktober ist, wie man die letzten Wochen beobachten konnte, bislang äußerst freundlich und warm. Das heitere Wetter soll jedoch nicht mehr lange anhalten, denn nach ein paar letzten spätsommerlichen Tagen am Wochenende kommt schon bald der Temperatursturz. So wird der Winter wohl bereits nächste Woche in Deutschland Einzug halten. Eine aus Nordeuropa kommende Kaltfront verdrängt den Altweibersommer und beschert uns in Baden-Württemberg Temperaturen von nur noch 8 bis 16 Grad. Frost und erste Schneefälle werden damit immer wahrscheinlicher.

Ein regelrechter „Winterhammer“ kommt

Laut dem neuesten amerikanischen Wettermodell und seinen Prognosen könnte es am Freitag, den 20. Oktober, im Süden und Osten Deutschlands schon zu erstem Schnee kommen. In diesem temperaturtechnisch über dem Durchschnitt liegenden Oktober ist dies durchaus eine Überraschung für die Meteorologen. Parallel zu dem verfrühten Winter werden auch Schneefälle bis in tiefere Gebiete erwartet. Ob diese Vorhersage auch tatsächlich so eintreffen wird, ist jedoch noch nicht vollends sicher.

Das Wetter in Baden-Württemberg wird sich in der kommenden Woche jedoch mit Sicherheit drastisch verändern. Vorbei mit dem Altweibersommer, nun ist der Winteranfang da. Dementsprechend sinken natürlich auch die Temperaturen und erreichen am Dienstag, den 17. Oktober, nur noch maximal 13 Grad. In höheren Lagen wie dem Schwarzwald ist es sogar wahrscheinlich, dass der über Nacht fallende Schnee auch liegen bleibt.

Lesen Sie auch
Im Frühling: Der Winter kehrt mit voller Wucht zurück in Deutschland

Das sagen die Wettermodelle zum Winter 2023/24

Die neuesten Berechnungen zum Wintertrend 2023/24 auf Basis der führenden Wettermodelle aus den USA und Europa sollen möglichst genaue Aussagen über den kommenden Winterverlauf treffen. So zeigen die Berechnungen, dass trotz der möglichen Schneefälle im Oktober die Wintermonate Dezember, Januar und Februar voraussichtlich wärmer als üblich ausfallen werden. 20 Grad im Dezember zu Weihnachten sind also auch dieses Jahr nicht unmöglich. Der kommende Winter könnte bis zu zwei Grad über dem Durchschnittswert des Klimas der Jahre 1991 bis 2020 liegen.

Bei diesen Prognosen handelt es sich jedoch nicht um klassische Wettervorhersagen. Sie sind vielmehr langfristige Schätzungen für den gesamten Monat. Es ist also durchaus möglich, dass es für ein oder zwei Tage kalt wird und Schnee fällt. Aber die Existenz einiger kalter Tage bedeutet im Umkehrschluss auch noch lange nicht, dass der gesamte Winter kalt sein wird. Man kann sich also durchaus einige Überraschungen von den kommenden Monaten erhoffen.