E-Auto: Tesla-Fahrer soll Mega-Rechnung für neue Batterie zahlen

E-Auto Tesla im Showroom
Tesla betreibt viel Werbeaufwand. Symbolbild © istockphoto/PaulMcKinnon

Für eine neue Batterie für sein E-Auto soll dieser Tesla-Fahrer so richtig blechen. Die Rechnung des Musk-Unternehmens ist gewaltig. Doch der Fahrer reagiert.

E-Auto fahren ist nicht günstig. Erst neulich hat ein deutscher Autobauer die Preise für seine elektrischen Wagen massiv erhöht. Aber diese Summe sprengt den Rahmen. Ein Tesla-Fahrer bekommt jetzt eine Mega-Rechnung für sein E-Auto präsentiert. Zuerst ist er schockiert. Aber dann fasst er einen Plan und reagiert.

Mega-Rechnung für neue Batterie

Natürlich geht beziehungsweise fährt ohne Batterie bei einem Elektroauto gar nichts. Gerade bei einem Luxus-Unternehmen wie Tesla muss man deshalb ein wenig Kleingeld beiseite legen. Aber darf der Autohersteller wirklich so viel für eine neue Batterie verlangen? Der Tesla-Fahrer jedenfalls sieht es nicht ein, diese Mega-Rechnung für sein E-Auto zu begleichen.

E-Autos hatten in jüngster Vergangenheit schon mit schlechter Presse zu kämpfen, denn die Anzahl ihrer Pannen war heftig in die Höhe geschnellt. Allerdings sieht dieser Tesla-Fahrer sich jetzt vor eine Unsumme gestellt – sage und schreibe 26.000 Euro soll er für die Batterie von seinem E-Auto aufbringen. Ist das wirklich gerechtfertigt?

Tesla-Fahrer reagiert

Es handelt sich dabei um das Tesla-Model S. Da die Garantiezeit dieses Akkus nach acht Jahren abläuft, darf man sich schon mal fragen, was es denn koste, diesen zu ersetzen. Unschön fiel die Antwort jetzt im Fall eines Tesla-Fahrers aus. 537,75 Euro Lohn sind es für die Arbeitszeit plus 25.260,50 Euro für die Batterie selbst. Mit diesem Geld könnte man sich auch nach einem komplett neuen Wagen umschauen. Aber der betroffene Tesla-Fahrer hat auf den brutalen Kostenvoranschlag für sein E-Auto gewieft reagiert.

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Denn neben den fabrikneuen Batterien von Tesla könne man auch wiederaufbereitete Akkus nutzen. „Remanufactered“ werden diese genannt und kosten nur einen Bruchteil der Mega-Rechnung. Daneben empfiehlt der Tesla-Fahrer noch den Service vom Stuttgarter Unternehmen Bosch. Dieses biete nämlich individuelle Reparaturen an, bei denen man vergleichsweise eine Menge Zaster spart. Dafür müsse die Batterie aber noch relativ gut in Schuss sein. Um 26.000 Euro zu sparen, ist das auf jeden Fall einen Versuch wert.

Teures Auto, teurer Akku

Zu guter Letzt: Das Model S von Tesla ist eine Super-Limousine, die neu über 110.000 Euro kostet. Wer sich das leisten kann, schafft es vermutlich auch noch, den Batteriewechsel zu bezahlen.