Bloß nicht ignorieren: Wichtiger Brief kommt für Millionen Haushalte

Eine Hand nimmt einige Briefe aus dem grauen Briefkasten, der an einer Wand angebracht ist. Daneben befindet sich ein Lichtschalter. Der oberste Brief sieht wichtig aus. Es handelt sich um Unterlagen zur Briefwahl, verschickt von der Stadtverwaltung oder der Kommune.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Bald schon endet eine wichtige Frist. Deswegen geht derzeit ein Brief an Millionen Haushalte raus, welcher darüber informiert. Das Schreiben sollte niemand ignorieren, sondern es zum Anlass nehmen, zeitnah in Aktion zu treten.

Die Zeit rinnt dahin und so langsam müssen sich viele entscheiden, denn ein Brief befindet sich deswegen bei Millionen Haushalte jetzt im Briefkasten.

Nicht ignorieren, sondern handeln

In zahlreichen Briefkästen finden die Bewohner jetzt ein wichtiges Schreiben. Dieser Brief betrifft Millionen von Haushalten, die bald eine wichtige Entscheidung treffen müssen. Es geht nämlich um den TV-Anbieter und die Änderung des Nebenkostenprivilegs. In vielen Miethäusern finden sich bereits Aushänge zu diesem Thema.

Bald steht eine bedeutende Änderung beim TV-Empfang an. Die Fernsehanbieter schreiben ebenfalls viele Haushalte an und informieren über die anstehenden Konsequenzen. Wichtig für alle Mieter ist es daher, diesen Brief, den Millionen Haushalte jetzt erhalten, auf keinen Fall zu ignorieren. Denn sonst droht die Abschaltung des Kabelfernsehens.

Kabelfernsehen – das ist bald Mietersache

Viele Mieter haben in den Nebenkosten das Kabelfernsehen in ihrer Wohnung mitbezahlt. Doch genau diese Gewohnheit findet bald ein Ende und so könnte auch der Fernsehbildschirm zukünftig schwarz bleiben, wenn man sich nicht rechtzeitig kümmert. Generell stehen den Mietern nun mehrere Empfangswege für ihren TV-Empfang zur Auswahl.

Lesen Sie auch
38.000 Euro pro qm: Das ist das teuerste Haus in Deutschland

Mit Abschaffung des Nebenkostenprivilegs Mitte 2024 endet dann auch die Bereitstellung des Kabelfernsehens in den Mietwohnungen über den Vermieter. Berichten zufolge sind rund 12 Millionen Haushalte von der Neuregelung betroffen. Allerdings müssen nur jene Mieter aktiv werden, die ihren TV-Empfang per Kabel erhalten. Streaming-Nutzer, Haushalte mit Sat-Schüsseln oder Antennenfernsehen müssen sich nicht weiter darum kümmern.

Woher weiß man, ob man handeln muss?

Experten geben darauf eine einfache Antwort. Befindet sich in der Nebenkostenabrechnung der Posten „Kabelanschluss“, dann sollte man handeln. Denn diese Abrechnung über die Nebenkosten ist ab Juli 2024 gesetzlich verboten. Wer also weiterhin fernsehen möchte, sollte sich jetzt darum kümmern, ab Juli noch oder wieder einen Anschluss zu haben.

Mieter können wählen, ob sie weiterhin Kabelfernsehen empfangen möchten oder nicht. Wer weiterhin Kabel-TV genießen möchte, muss bei einem Anbieter einen entsprechenden Vertrag abschließen. TV-Streamingdienste bieten ebenfalls entsprechende Abonnements an. Hier ist es ratsam, sich beim gewünschten Anbieter beraten zu lassen und dann zu entscheiden. Sat-Schüsseln können für viele Mieter eine Möglichkeit sein, sofern dies überhaupt umsetzbar ist. Alternativ dazu gibt es auch Antennen, die häufig ebenfalls gute Optionen bieten.